veni, vidi, flevi

Ich kam, ich sah, ich weinte!

Nach dem die Ältestenrat die Wahl des AStA-Vorstandes im November für ungültig erklärt hatte, traf sich das StuPa gestern Abend, unter anderem, zur Wiederholung eben dieser Wahl. Wie zu erwarten war, nominierte die Koalition die gleichen Kandidaten wie im November und wie auch zu erwarten war, wurden diese mit der Mehrheit eben dieser Koalition gewählt.

Das Bild, welches das StuPa während dieses Tagesordnungspunktes zeigte, war desaströs. Statt einer Auseinandersetzung mit der vollzogenen und geplanten Arbeit der Kandidaten, wurde fragwürdige „Gesinnungsfragen“ gestellt. Fragen wie man zu diesem oder jenem Zitat stehen würde. Es wurde das Zeugnis eines Gesinnungsterrorismus gezeigt, der auf bösartige und die Meinungsfreiheit-Hohn-schimpfende Weise versucht Menschen zu diskreditieren und zu erniedrigen. Von kritisch konstruktiver Auseinandersetzung keine Spur.

Die Präsentation von Koalition und Kandidaten war nur bedingt besser. Die Lücken in Konzept und Inhalten konnten die Kandidaten nicht verbergen. Dies wiegt insofern besonders schwer, als das sie ihren Bonus als unerfahren eingebüßt hatten. Auch der souveräne Umgang mit den Attacken der Opposition war nicht vorhanden. Es zeigt sich einige Dünnhäutigkeit.

Diese Episode aus dem StuPa lässt nicht Gutes für die Zukunft hoffen. Eine Regierung ist immer nur so gut wie ihre Opposition. Diese Opposition zeigt sich nicht fähig den AStA/die Koalition durch ihre Arbeit vor sich her zu treiben. Ansporn und Anreger für Veränderung oder Verbesserung in der Studierendenschaft zu sein.

Wir schämen uns Teil dieser Opposition zu sein.

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