AStA pfui, StuPa hui

„Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch besser sind als das Schweigen.“ (Pythagoras von Samos)

Leider ein Weisheit, die der AStA nur bedingt in der gestrigen Sitzung des StuPa zu beherzigen wusste. In der Fragestunde an den AStA wurde von diesen mehr schlecht als recht geantwortet. Nicht nur, dass die vortragenden Mitglieder des AStA augenscheinlich keine Ahnung hatten, was sie auf die Fragen antworten sollen. Die Antworten die sie gaben, waren doch weit überwiegend unbrauchbar.

So wurde bei Fragen auf eine schriftliche Antwort verwiesen, was per se nicht verwerfliches ist, aber hier macht der Ton die Musik. Eine plausible Begründung fehlte, so entstand der Eindruck, dass man nicht antworten will und sich der geforderten Rechenschaft entziehen will.

Auch dort wo Fragen beantwortet wurden, zeigten sich Lücken im Wissen der Mitglieder des AStA. Man weiß nach fast einem halben Jahr im Amt nicht wer auf dem eigenen Presseverteiler steht.

Leider habe sich auch Teile der Opposition nicht von ihrer besten Seite gezeigt und die Grenze zwischen Rechenschaft der Arbeit des AStA und seiner Mitglieder und der Erforschung der persönlichen Gesinnung zu weit in Richtung Letzterer überschritten.

Im Anschluss zu dem mehr oder weniger schlechten Auftreten des AStA hatte das Parlament Gelegenheit zu zeigen wie es auch anders geht. So konnte das Parlament gestern eine Wahlordnung verabschieden, der eine lebhafte an der Sache orientiert Debatte voraus ging. Dabei wurde eine gute Vorlage durch Listenübergreifende Initiativen verbessert und schließlich einstimmig vom Parlament angenommen.

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