Zerbricht die Koalition

Vergangenen Mittwoch traf sich das StuPa um verschieden Abwahlanträge zu beraten und eigentlich auch um sie Abzustimmen. Doch scheinbar haben die JuSos es so eilig die Koalition mit RCDS und B90/Grüne zu beenden, dass die den JuSos angehörende Parlamentspräsidentin mit zu kurzer Frist geladen hat. Hier zeigt sie sich leider auch sehr brandresistent, um nicht zu sagen halsstarrig, und führte die „Sitzung“ gegen Widerstand des Präsidium und des StuPa durch.

Die Ergebnisse der Abwahl waren dann doch sehr vorhersehbar und Christopher Vosschulte und Jan Sollwedel wurden abgewählt.

Interessant in diesem Vorgang war das Verhalten von Mitgliedern der JuSos, die sich nicht zu schade waren, den Koalitionsbruch fadenscheinig zu begründen. Dabei wurde sehr vage, aber für den aufmerksamen Hörer deutlich, Kritik an Personen geäußert. Kritik, welche die Koalition zu erst in ihren Reihen äußern UND klären müsste.

So aber entsteht der Eindruck, dass die JuSos nicht eiligeres zu tun haben, als die Koalition platzen zulassen und ihr „Heil“ in einem „linken AStA“ zu suchen. An diesem Abend haben die JuSos jede Form von Glaubwürdigkeit und Vertrauen verspielt. Sie wollen nicht für Standpunkte stehen und diese durchsetzen, sondern sich opportunistisch einer vermeindlich gefälligeren und unkomplizierten linken Mehrheit in den Arm werfen – sie laufen dabei nur Gefahr sich ins Messer zu werfen.

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