Archiv der Kategorie: Unsere Positionen

Die inhaltlichen Positionen der LHG Marburg

Verdeckte Kürzungen an den Hochschulen

Wie man dreht oder wendet, wie politisch verklausuliert man es ausdrückt, es sind uns es bleiben Kürzungen in der Finanzierung der Hochschulen. Dazu die Pressemitteilung unseres Landesverbandes.

Leider hat unser AStA dazu keine Position dazu. Besonders auffällig wurde dies auf der Sitzung des StuPa am Abend nach der vormittäglichen Debatte zu einem Antrag von CDU und Bündnis90/Die Grünen im Hessischen Landtag. Das Referat Hochschulpolitik konnte sich zu diesem tagesaktuellen Thema der Hochschulpolitik nicht äußern.

Dies erscheint uns symptomaitisch für einen AStA, der mit seiner Arbeit vollkommen an den Sorgen und Bedürfnissen der Studierenden vorbei arbeitet.

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AStA-Wahl und anderes

Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit des Parlaments, der Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung, sowie die Beibehaltung der Geschäftsordnung des hessischen Landtags, widmet sich das Parlament der Zustimmung der Tagesordnung, welche oft durch verschiedene Änderungsanträge der erste Diskussionsstoff darstellt. Anschließend hielten die Parlamentarierinnen und Parlamentarier eine Schweigeminute für den verstorbenen Kabarettisten Dieter Hildebrandt, wodurch das Studierenden Parlament die Trauer über dessen Tod zum Ausdruck bringen wollte. Beim nächsten Tagesordnungspunkt stellte der ASTA-Vorstand einen obligatorischen Bericht über Vorkommnisse innerhalb des ASTA vor. Das Parlament stimmte beim darauffolgendem Tagesordnungspunkt mit 31 Ja-Stimmen für einen Kooperationsvertrag mit der DB Rent über das Fahrradverleihsystem ab. Dieser Vertrag soll den Studierenden eine einfachere und kostengünstigere Nutzung von Fahrrädern in Marburg ermöglichen. Allerdings sind damit sind damit Mehrkosten für alle Studierenden pro Semester verbunden, insbesondere für diejenigen, die sowohl nicht Fahrrad fahren wollen, können, als auch nicht dürfen. Da das Semesterticket bereits de kostenlosen Nahverkehr in der Stadt abdeckt, wären die Kosten für ein Fahrradverleihsystem ausschließlich überflüssige Zusatzkosten. Ähnlich verhält es sich mit dem Vertrag der Erweiterung des Semesterticket, dem das Parlament ebenfalls mehrheitlich zugestimmt hat. Die Erweiterung des Gebiets des Semestertickets stellt eine weitere Zusatzbelastung der Studierenden dar. Da nach meinem Kenntnisstand sich die Semesterbeiträge jedes Jahr erhöht haben, ist es für die Studierendenschaft unzumutbar diesen Trend fortzusetzen. Bei weiteren Gebietserweiterungen, kommt es zu zusätzlichen Kostensteigungen, die dazu führen können, dass ein großer Teil der Studierendenschaft mit eventuellen geringeren Kosten am Ende des Semesters zu rechnen haben, wenn sie ohne Semesterticket fahren würden. Dabei ist das Argument der Solidarität ein schwacher Trost, wenn das Ziel die finanzielle Entlastung der Studierenden ist. Als nächsten Tagesordnungspunkt stand die Wahl des ASTA-Vorstandes und der ASTA-Referenten an. Die Kandidaten wurden langwierig, mit sich wiederholenden Fragen und auch teilweise aus meiner Sicht mit nicht ernstzunehmenden Fragen befragt. Alle Kandidaten wurden gewählt. Die Kandidaten des Umwelt/Verkehr-Referates sahen beispielsweise vor, das Angebot an vegetarisches Essen auszubauen und Rücksicht auf Menschen anderen Glaubensrichtungen zu nehmen. Sie beklagten sich darüber, dass vegetarisches Essen ausschließlich Mittwochs angeboten wird. Der sogenannte Veggie-Tag wurde dabei nicht in Frage gestellt, welcher eine Bevormundung an die Studierenden darstellt, auch die grundsätzliche Ersetzung von Schweinefleisch durch Rindfleisch, in Rücksicht auf muslimischen Menschen, stellt eine weitere Bevormundung dar. Anstatt das Angebot vielfältiger zu gestalten, wird einem diktiert, wann man was essen soll.
Es folgten die Bearbeitung von Anträgen, worunter ein Misstrauensantrag an ein Mitglied des Präsidiums gestellt wurde, wobei die Satzung des Parlaments bisher keine Regelung für diesen Fall festgelegt hat und dementsprechend ergänzt werden sollte. Die restlichen Anträge waren irrelevant, um kommentiert zu werden. Die Sitzung endete nach ungefähr sechs Stunden gegen zwei Uhr, da die Befragungen der einzelnen Kandidaten sich zu einem langwierigen Prozess entpuppte.

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Unser Programm

Moderner Studierendenausweis

Ein moderner Plastik-Studierendenausweis mit Lichtbild hat viele Vorteile. Er wird einmal ausgehändigt und kann für die komplette Studienzeit als Kopierkarte, Mensakarte und Fahrticket genutzt werden.

Ein jährliches verschicken von Studierendenausweis und Studienbescheinigungen entfallen. Dies wäre ökologisch und würde die hohen Kosten des jährlichen Verschickens sparen.

Des Weiteren kann man die Studienbescheinigungen nun selbständig am privaten Computer ausdrucken. Wichtigste Vorraussetzung zur Einführung eines solchen Ausweises ist die Einhaltung des Datenschutzes. So dürfen keinerlei Daten, z.B. über die Mahlzeiten in der Mensa, gespeichert werden.

Bibliotheken – Öffnungszeiten verlängern

Die Universität kann sich über gut genutzte Bibliotheken freuen. Schade, wenn man den Bestand nur selten nutzen kann: Gerade im B.A./M.A-System sind Vorlesungen am Abend durchaus üblich.

Die Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek sind vorbildlich, daher fordern wir eine Öffnung der Fachbereichsbibliothek von mindestens 8:00 Uhr bis mindestens 21:00 Uhr, um allen Studierenden die Möglichkeit einer freien Informationsbeschaffung zu geben. Außerdem sollen die Bibliotheken an Feiertagen geöffnet bleiben, um den Studierenden die Möglichkeit der Nutzung zu geben.

Weiterhin fordern wir, dass es in allen Bibliotheken die Möglichkeit gibt sich mit Essen oder Trinken zu versorgen. Ein erster Schritt ist in der Universitätsbibliothek gemacht, ein Aufstellen von Automaten ist auch auf den Lahnbergen wünschenswert.

Bibliotheken – Ausleihe verbessern

Die LHG wird sich für eine Aufstockung des Lehrmittelbestandes an allen Bibliotheken der Universität einsetzen, damit mehr aktuelle Bücher bereit stehen. Der Bestand aus ausleihbaren Büchern muss dringend aufgestockt werden.

Mehr Platz zum Lernen

Wer sich auf Prüfungen vorbereiten will, benötigt hierfür das passende Umfeld. Dies sind jedoch nicht nur Stift und Papier, sondern vor allem Raum und Zeit. Zwar stehen den Studierenden an der Philipps-Universität Marburg zahlreiche Bibliotheken zur Verfügung, doch gerade zum Ende der Vorlesungszeit des Semesters wird deutlich, dass es hier noch einiger Verbesserungen bedarf. Die Bibliotheken und die wenigen nutzbaren Lernkabinen sind hoffnungslos überfüllt oder schließen zu früh. Daher wird die LHG in den Dialog mit der Verwaltung eintreten und gemeinsam nach neuen Kapazitäten suchen. Denn nicht jeder Studierende hat zu Hause einen Platz zum Lernen und ist deshalb umso mehr auf Angebote der Universität angewiesen.

Des Weiteren ist ein breiteres und besseres Angebot zur Nutzung der Schließfächer notwendig. Es muss genauso viele funktionstüchtige Schließfächer, wie angebotene Lernplätze geben.

Verbesserung des Hochschulsports

In vielen Fällen sind beliebte Sportkurse innerhalb von Minuten ausgebucht oder trotz Kapazitätsbeschränkungen überfüllt. Es muss ein Vorschlag gemacht werden, wie man die Kapazitäten des Hochschulsports erhöhen kann. Andere Kurse finden außerdem zu ungünstigen Zeiten statt. Daher wird die LHG das Angebot prüfen lassen, wenn möglich zusätzliche Kurse und Termine für beliebte Sportarten fordern. Den Studierenden der Philipps-Universität Marburg soll nach Möglichkeit ein Sportprogramm zur Verfügung stehen, dass genau ihren Anforderungen und Ansprüchen gerecht wird.

Mehr Wahlmöglichkeiten in der Mensa

Die Auswahl in der Mensa soll flexibler gestaltet werden. Es sollen Gerichte angeboten werden, die dann nach Belieben mit keiner, einer oder mehr Beilagen kombiniert werden können.

Es gibt immer mehr Vegetarier und auch Veganer innerhalb der Studierendenschaft in Marburg. Die LHG fordert aus diesem Grund das Studentenwerk dazu auf, mit der Zeit zu gehen und das Angebot in der Mensa in dieser Richtung zu verbessern. Es muss eine Auswahl von vegetarischen und veganen Gerichten geben, um die Wahlmöglichkeit für alle zu ermöglichen.

Des Weiteren ist das Kenntlichmachen aller Bestandteile eines Gerichts wünschenswert, um den Studierenden bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeit sowie Veganern eine Mahlzeit in der Mensa zu ermöglichen.

Für eine Lösung des Parkplatzproblems

Die Zustände auf dem UB-Parkplatz waren chaotisch, keine Frage. Die Lösung des Präsidiums, kräftig Gebühren zu kassieren, ist aber auch nicht die perfekte Lösung. Wir werden für eine Wiederherstellung der Gebührenfreiheit kämpfen. Damit der Parkplatz nicht wieder durch Dauerparker blockiert wird, setzen wir auf ein Schrankensystem, welches mit der U-Card bzw. dem neuen Studierendenausweis nutzbar ist.

Praxisnähe fördern

Mit dem „Berufsfeld“ (verpflichtende, berufvorbereitende Veranstaltungen wie Praktika und EDV-Kurse) hat die Philipps-Universität Marburg einen wirksamen und wichtigen Beitrag zur Forderung nach größerer Praxisnähe in der tertiären Ausbildung geleistet. Dennoch ist die Nähe zur Wirtschaft und Politik (in Deutschland) generell noch unterentwickelt.

Daher treten wir für die Etablierung eines Austauschs von potentiellen Arbeitgebern und Studierenden ein. Wir möchten Unternehmen, NGOs (Non Government Organisation), Stiftungen und Verwaltung dazu einladen, ihre Arbeit den Studierenden vorzustellen. Mögliche Betriebsbesichtigungen mit verschiedenen Schwerpunkten bieten für alle Studierenden der Universität eine Vielzahl von anspruchsvollen beruflichen Möglichkeiten und einen spannenden Blick über den Tellerrand.

Vernünftige Haushaltspolitik an der Universität betreiben

Einsparungspotenzial ist vorhanden, wie die immensen Fixkosten der Universität zeigen. Jährliche Heizkosten von 2,6 Mio. Euro, lassen ein Einschalten der Heizkörper im Frühjahr nicht mehr notwendig erscheinen. Auch die 1 Mio. Euro für die Erhaltung der bedrohten Pflanzen im botanischen Garten, könnte etwa durch ein Sommerfest, zum Teil getilgt werden. Auf diese und viele weitere Einsparungspotenziale muss man aufmerksam machen. Die Einsparungen sollen dort investiert werden, wo sie am Besten angelegt sind: In den Lehrbetrieb und die Forschung, um den Studierenden und Studentinnen ein zukunftsfähiges und selbstbestimmtes Studium zu ermöglichen.

Anwerben von Drittmitteln für die Universität

Die LHG fordert ein stärkeres Anwerben von Drittmitteln, die ausschließlich zur Sicherung und Verbesserung der Lehre verwendet werden müssen. Den Universitäten stehen nur knappe staatliche Ressourcen zur Verfügung. Um einen höheren finanziellen Spielraum zu ermöglichen, muss sich die Universität verstärkt um Drittmittel von Unternehmen und Stiftungen bemühen. Durch diese Drittmittel muss das Lehrangebot verbessert werden.

Die LHG steht für mehr Beteiligung privater Geldgeber wie Unternehmen, Investoren und Stiftungen. Die staatliche Versorgungsmentalität auch an Hochschulen hat über die Jahre zu einer miserablen Finanzausstattung auf der einen Seite und einer Unterentwicklung bei Stipendien für Studierende und privater Universität- (Teil-) Finanzierung auf der anderen Seite geführt.

Für mehr Förderung

Das neue Studiensystem nach dem Bologna-Konzept mit Bachelor und Master fordert einen massiv höheren Zeitaufwand während des Studiums als das alte Diplom-System. Geringfügige Beschäftigung, „Minijobs“ und ähnliche Arten der Studienfinanzierung werden damit zusehends unmöglich. Wir treten daher für eine massive Stärkung und Ausbau privater Studienhilfen wie Stipendien oder auch des Deutschland-Stipendiums ein. Nur eine stärkere Förderkultur kann in Zukunft eine hohe Leistungsbereitschaft und Studierendenzahl sichern. Ein Bafög unabhängig vom Einkommen der Eltern ermöglicht es allen Absolventen ein Studium an einer Hochschule aufnehmen zu können.

Gebührenfreies Studium

Die LHG Marburg befürwortet das gebührenfreie Studium in Hessen und fordert eine Garantie des gebührenfreien Studiums. Die Studierenden der Uni benötigen ausreichende Planungssicherheit.

Evaluation der Lehre

An der Universität muss es für Lehrende ein stärkeres Leistungsprinzip geben. Professoren und andere Lehrende müssen sich in jedem Semester einer Evaluation durch die Studierenden unterziehen. Durch die Evaluation wird veranschaulicht, in welchen Bereichen die Lehre zufrieden stellt und in welchen Bereichen die Qualität verbessert werden muss. Ein solches System führt zu einer Verbesserung der Lehrqualität. Die Befragungen müssen anonym erfolgen und könnten beispielsweise über Ilias durchgeführt werden.

Keine allgemeinpolitischen Äußerungen des Allgemeinen Studierendenausschusses

Der in den vergangenen Jahren politisch stets äußerst linke Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Marburg muss zukünftig daran gehindert werden, allgemeinpolitische Arbeit außerhalb der Uni zu verrichten. Es kann keinem Studierenden zugemutet werden, dass in seinem Namen zwangsweise solche Äußerungen getätigt werden.

Für eine Verkleinerung des AStA

Ein 23- köpfiger AStA ist übertrieben und muss auf die notwendigen Referate verkleinert werden. Er muss seine Kernaufgaben effektiv bewältigen und nicht die Welt retten. Dies spart auch Gelder für „Aufwandsentschädigungen“ an die AStAReferentinnen/- Referenten in vier- bis fünfstelliger Höhe.

Mehr Transparenz im AStA

Studierendenparlament und AStA bestimmen jedes Jahr über etwa 400.000 Euro, dies ist euer Geld. Was kommt davon bei Euch an?

Was mit großen Teilen des Geldes geschieht wirkt schleierhaft und ist anhand der Haushaltspläne nur zu vermuten. Es werden 17 Referate unterhalten, die Wenigsten informieren ausführlich über ihre Tätigkeiten. Das muss sich in Zukunft radikal ändern. Referate die über längeren Zeitraum keine sinnvolle Arbeit nachweisen können, gehören abgeschafft.

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Wahlen im Senat

Zwei wichtige Personalentscheidungen wurden im Senat getroffen. Diese betreffen zum einen das Universitätspräsidium als auch den Beirat der Uni-Bibliothek.

Als studentische Vertreter in den Bibliotheksbeirat wurden Matthias Friehe und als sein Stellvertreter Jamal Lutz gewählt. Wir hoffen, dass sie die Studentischesicht auf diesen auch sehr zentralen Bereich unserer Ausbildung in dieses Gremium und damit die Universitätsbiblithek einbringen werden. Für diese Arbeit sagen wir ihnen unsere Unterstützung und Hilfe zu.

Davor hat der Senat Prof. Dr. Koert zum Vizepräsident für Forschung, Nachwuchs und Wissenstransfer der Philipps-Universität gewählt und tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Bremmer an. Wir gratulieren ihm zu seiner Wahl und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm. In den Gesprächen vor der Wahl hatten wir Gelegenheit uns mit ihm über seine Ziele und unser Vorstellungen auszutauschen. Dabei hat er als eines seiner Ziele die bessere Unterstützung bei der Einwerbung von Forschungsprojekten genannt, welches uns als zentral für diesen Bereich gilt und unsere besondere Aufmerksamkeit in seinem Aufgabenbereich genießt.

Bedanken möchten wir uns bei Prof. Dr. Bremmer für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm für seine neue Tätigkeit an unserer Uni gutes Gelingen.

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Aus dem StuPa

Wieder einmal zeigt sich das StuPa, insbesondere die Koalition und ihrer Unterstützer, von seiner besten Seite. Im Rahmen der Haushaltsberatung zeigt sich leider ein sehr schräges Verständnis von Demokratie und Parlamentarischer Arbeit.

Der Haushaltsentwurf wurde eingebracht. In Folge von Nachfragen von uns wurde deutlich, dass die Planung nur bedingt Realitätsfest war. Die durch Tarifanpassungen oder einen neuen Tarifvertrag nötig werdenden Anpassungen im Personalbudget wurden schlicht nicht eingeplant.

In der anschließenden Beratung der Änderungsanträge zeigt sich, dass die Koalition nicht in der Lage ist durch Inhalte zu überzeugen. Denn statt durch wohl überlegte und ausgewogene Argumente die Anträge der Opposition zu Fall zu bringen, wurde diese mit Hilfe der Geschäftsordnung weggeschottert. Es wurden Diskussionen über die Anträge durch GO-Anträge zur sofortigen Abstimmung unterbunden oder abgebrochen, auch mit fadenscheinigen Argumenten einer Befassung durch des StuPa entzogen. Oder deren Zulässigkeit mit fragwürdiger Interpretation der Satzung in Frage gestellt.

Es zeigte sich einmal mehr, dass die aktuelle Koalition und ihre Unterstützer in nahezu totalitärer Art und Weise ihre Überzeugungen durchdrücken. Dies geschieht ohne Rücksicht auf gute Parlamentarische Traditionen oder der von ihr selbst im Munde geführten Rücksichtnahme/Toleranz gegenüber anders Denkenden und Minderheiten.

Weiterhin wurden auch Anträge außerhalb des Haushaltes diskutiert und beschlossen.

„Donnerstag ist Veggietag“

Ein Tag an dem sich die Vielfalt von Alternativen zum Fleischkonsum zeigt ist sinnvoll, aber Alternativen dürfen nicht alternativlos werden! Ein vielfältiges Angebot der Mensa ist richtig und wichtig, ein erzwungener Verzicht auf Fleisch wird kein Umdenken erzeugen. Ein solcher oberlehrerhafter Duktus beleidigt die angehenden Akademiker, als solche zum selbstständigen Denken ausgebildet und verpflichte, welche der AStA vertritt. Es zeigt sich für wie dumm und unmündig die Koalition ihre eigene Klientel hält.

„Dresden Nazifrei“

Das StuPa unterstützt einen Aufruf zur Teilnahme an den Demonstrationen gegen Nazis in Dresden.

„StuPa Unterlagen auf die AStA-Homepage“

Das StuPa hat sich für mehr Transparenz entschieden. Die aus den letzten Jahren bekannte Praxis, Einladungen und Tischvorlagen auf der Homepage des AStA zu veröffentlichen, wird wieder eingeführt.

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