Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Veranstaltungen der LHG Marburg

Verdeckte Kürzungen an den Hochschulen -Nachtrag-

Der Fachbereich 03 der Philipps-Universität ist ein bisschen aufmerksamer als der AStA. Folgende Terminankündigung konnten wir gerade seinem Facebook-Auftritt entnehmen:


Diskussion mit den hochschulpolitischen Sprechern von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Thema: „Zukunft und Perspektiven der Hochschulpolitik und Hochschulfinanzierung in Hessen“

im Rahmen der nächsten Sitzung des Fachbereichsrats
– am Mittwoch, dem 12. Februar 2014
– ab 14:30 Uhr s.t.
– im Sitzungssaal des Dekanats (Wilhelm-Röpke-Str. 6, GWS-Block B/Raum 05B06)

Die Sitzung ist öffentlich.

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StuPa-Sitzung

Das Semester hat kaum begonnen, schon die erste (konstituierende) Sitzung des StuPa.

Heute (16. 10. 2013} um 20:00 Uhr im Hörsaal der Alten Hygiene, Pilgirmstein 2, Marburg.

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StuPa Sitzung

Wir treffen uns heute wieder einmal zu einer StuPa-Sitzung. Ab 20:Uhr im Hörsaal der alten Hygiene.

Unter anderem wird es um die Neuwahlen von AStA und Präsidium, sowie die Höhe des Betrages zur Studentenschaft.

Wir freuen uns Euch dort zu sehen!

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Meeting

Am Donnerstag (wie jeden 1. Donnerstag) trifft sich die LHG Marburg um 18:00 Uhr im Hörsaalgebäude, Raum +2/0110.

Thema wird liberale Hochschulpolitik und die Diskussion um sie sein. Auch werden wir aus StuPa und Senat berichten.

Gäste und Interessierte sind natürlich herzlich willkommen.

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Bericht vom 3. Hochschulpolitischen Forum

Die Hochschulpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen stellt sich in der Altern Aula den Fragen von Frau Präsidentin Prof. Krause und dem Plenum. Einigkeit bestand schnell darin, dass die Bildung im Allgemeinen und die Hochschulbildung im Besonderen wichtig sind. Insofern bestand auch Einigkeit darüber, dass die Finanzierung der Hochschulen unter keinen Umständen verschlechtert werden darf. Hier zeigte sich dann aber die unterschiedlichen Blickwinkel von Regierung und Opposition – dies auch vor dem Hintergrund des nahenden Wahltermins in Hessen.

So sehen die Vertreter der Regierungsfraktionen keine Möglichkeiten, dass Budget der Hochschulen beliebig zu steigern. Das dazu nötige Geld müsste aus anderen Bereichen des Haushalts entnommen werden. Hierfür sahen sie nur sehr bedingt Spielräume. Auf der anderen Seite war es für die Vertreter der Oppositionsfraktionen vollkommen klar, dass die Mittel im Bereich der Hochschulen aufzustocken sind. Was für sie natürlich nicht durch Kürzungen in anderen Bereichen des Haushalts finanziert werden soll, sondern durch die Generierung von zusätzlichen Einnahmen. Das die Vorschläge hierzu doch eher wenig konkret waren, ist verständlich, sind die Fragen von Steuern, insbesondere die von der Linken vorgeschlagenen Vermögenssteuer, mehr Themen der Bundes- und weniger der Landespolitik.

Auch über die Instrumente der Mittelverteilung zwischen den Hochschulen (Hochschulpackt 2020, QSL-Mittel usw.) wurde gestritten. Aber auch Gesprächsbereitschaft darüber von Seiten der Regierung signalisiert. Die darauf hinwies, dass dieses Angebot bereits schon einmal gemacht wurde, von den Hochschulen aber nicht genutzt worden ist.

Unterschiede wurden auch bei der erwarteten Entwicklung der Studierendenzahlen deutlich. Die Vertreter der Opposition erwarten auch weiterhin steigende Zahlen in Hessen, wohin gegen die Regierung von eher gleichbleibenden Studierendenzahlen ausgeht. Hier wird vermutlich nur die Zukunft zeigen können, welche der Annahmen korrekt war. Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass sofern zusätzliche Mittel in den Hochschulbereich fliesen, diese für den Erhalt den Status Quo verwendet werden und keine Verbesserung der Situation erzeugen können.

Leider konnte oder wollte keiner der Vertreter etwas zur Zukunft der Autonomie der Hochschulen sagen. Ein klares Bekenntnis dazu und wie dies Ausgestaltet werden soll, war keinem Vertreter zu entlocken. Einzig die Stellung der Hochschulräte wurde kurz in Nebensätzen angeschnitten und diese klar auf Beratung begrenzt. Wie aber das Verhältnis der Gremien der Hochschule, insbesondere zwischen Präsidium und Senat, gestaltet werden soll blieb offen.

So bleibt nur das eine Fazit, es wird für die Akteure in der Hochschulpolitik und für die Mitglieder der Gruppen an der Hochschule auf absehbare Zeit nicht leichter. Es gilt weiterhin den Mangel in Allgemeine und Forschung und Lehre im Besonderen zu verwalten. Schön ist definitiv etwas anderes.

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