AStA macht Sozialismus-Propaganda mit äußerst fraglicher Symbolik: Uni zieht sich aus der Verantwortung

Der AStA hat am 30. August über seine Facebookseite das neue Design der „Ersti-Tüten“ präsentiert. Zu sehen ist ein fünfzackiger roter Stern auf schwarzem Grund. Im Vordergrund prangt eine Faust die einen Kugelschreiber umschlossen hält.

Der rote Stern ist und war immer wieder das Symbol von kommunistischen und autoritären
Unrechtsregimen. Er war auf Uniformen der kommunistischen Massenmörder und Kriegsverbrecher
zu finden und wird auch in nahezu identischer Form von der politischen Jugendorganisation der
Linken verwendet.

Die Verwendung dieses Symbols ist daher nicht nur geschmacklos, sondern lässt wieder jegliche
parteipolitische Neutralität vermissen. Dies ist jedoch nichts Neues bei unserem rechts- und
offenbar auch geschichtsvergessenden AStA. In der Vergangenheit hat dieser sich immer wieder
folgenlos über seine politische Neutralitätspflicht hinweggesetzt.

Schlimmer ist der Eindruck den die Tüten bei der überwiegenden Mehrheit der neuen
Studierenden hinterlässt. Da wundert es nicht, dass die Hochschulpolitik ein Nachwuchsproblem hat.
Es ist weder im Interesse der Universität noch in dem der Studierendenschaft wenn die Erstsemester
den Eindruck gewinnen, an dieser Universität würde politischer Extremismus toleriert.

Mit diesem Hinweis haben wir uns auch an die Leitung der Universität gewandt. Diese sieht jedoch in
der Nähe des AStA zum Linksextremismus wie auch in dessen Überschreitung seines
hochschulpolitischen Mandats keinen Handlungsbedarf. Bedenklich, finden wir.

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