Archiv des Autors: Benjamin

Wiedereinzug ins StuPa

Wir möchten uns für das erneute Vertrauen bedanken. Wieder sind wir im StuPa vertreten und dürfen Eure Interessen für Euer Studium vertreten. Leider haben wir dieses Jahr nur einen Sitzt bekommen, aber das ist uns Ansporn und Motivation.

Die Ergebnisse in einzelnen Ihr auf der Seite der Uni: Wahlergebnisse 2014

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Ein Trauerspiel

Gestern Abend haben haben sich die Mitglieder des StuPa getroffen – eine Sitzung kann man das leider nicht nennen, das Präsidium hat es, erneut, versäumt fristgerecht zu laden.

Es standen mehrere Abwahlanträge auf der Tagesordnung. Auch gegen das gesamte Präsidium. Begründet wurde dieser Antrag mit der Inkompetenz des Präsidiums Sitzungen zu laden und durchzuführen. Die Hauptverantwortliche für dieses Versagen des Präsidium, Frau Präsidentin Sandra Seidenglanz, wurde nicht abgewählt, aber dafür beide Vizepräsidenten, Karla-Katharina Foof und Martin Pellengahr. Dabei hatte genau diese wiederholt auf die „Probleme“ hingewiesen.

Aber es hat sich der wenig präsidiale Stil durch Flucht der JuSos in eine neue Koalition durchgesetzt. So wurden die letzten im Amt befindlichen AStA-Vorstände abgewählt und durch neue ersetzt. Hier zeigten die Abstimmungsergebnisse wohin die Reise geht. Die JuSos sind eine neue Koalition mit den Linken Listen im StuPa eingegangen. Dies wird fadenscheinig mit Überzeugungen begründet, aber gemeint ist die Sicherung von Pfründen.

Gegen beide Sitzungen (26.03. u. 16.04.) haben wird Beschwerde beim Ältestenrat eingelegt. Es ist erstaunlich wie eine sich selbst als „links“ bezeichnende Parlamentspräsidentin, die Recht auf Gestaltung und Partizipation der Mitglieder des Parlaments missachtet, in dem sie nicht in der Lage ist eine Sitzung nach den selbst gegebenen Regel durchzuführen.

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Zerbricht die Koalition

Vergangenen Mittwoch traf sich das StuPa um verschieden Abwahlanträge zu beraten und eigentlich auch um sie Abzustimmen. Doch scheinbar haben die JuSos es so eilig die Koalition mit RCDS und B90/Grüne zu beenden, dass die den JuSos angehörende Parlamentspräsidentin mit zu kurzer Frist geladen hat. Hier zeigt sie sich leider auch sehr brandresistent, um nicht zu sagen halsstarrig, und führte die „Sitzung“ gegen Widerstand des Präsidium und des StuPa durch.

Die Ergebnisse der Abwahl waren dann doch sehr vorhersehbar und Christopher Vosschulte und Jan Sollwedel wurden abgewählt.

Interessant in diesem Vorgang war das Verhalten von Mitgliedern der JuSos, die sich nicht zu schade waren, den Koalitionsbruch fadenscheinig zu begründen. Dabei wurde sehr vage, aber für den aufmerksamen Hörer deutlich, Kritik an Personen geäußert. Kritik, welche die Koalition zu erst in ihren Reihen äußern UND klären müsste.

So aber entsteht der Eindruck, dass die JuSos nicht eiligeres zu tun haben, als die Koalition platzen zulassen und ihr „Heil“ in einem „linken AStA“ zu suchen. An diesem Abend haben die JuSos jede Form von Glaubwürdigkeit und Vertrauen verspielt. Sie wollen nicht für Standpunkte stehen und diese durchsetzen, sondern sich opportunistisch einer vermeindlich gefälligeren und unkomplizierten linken Mehrheit in den Arm werfen – sie laufen dabei nur Gefahr sich ins Messer zu werfen.

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AStA pfui, StuPa hui

„Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch besser sind als das Schweigen.“ (Pythagoras von Samos)

Leider ein Weisheit, die der AStA nur bedingt in der gestrigen Sitzung des StuPa zu beherzigen wusste. In der Fragestunde an den AStA wurde von diesen mehr schlecht als recht geantwortet. Nicht nur, dass die vortragenden Mitglieder des AStA augenscheinlich keine Ahnung hatten, was sie auf die Fragen antworten sollen. Die Antworten die sie gaben, waren doch weit überwiegend unbrauchbar.

So wurde bei Fragen auf eine schriftliche Antwort verwiesen, was per se nicht verwerfliches ist, aber hier macht der Ton die Musik. Eine plausible Begründung fehlte, so entstand der Eindruck, dass man nicht antworten will und sich der geforderten Rechenschaft entziehen will.

Auch dort wo Fragen beantwortet wurden, zeigten sich Lücken im Wissen der Mitglieder des AStA. Man weiß nach fast einem halben Jahr im Amt nicht wer auf dem eigenen Presseverteiler steht.

Leider habe sich auch Teile der Opposition nicht von ihrer besten Seite gezeigt und die Grenze zwischen Rechenschaft der Arbeit des AStA und seiner Mitglieder und der Erforschung der persönlichen Gesinnung zu weit in Richtung Letzterer überschritten.

Im Anschluss zu dem mehr oder weniger schlechten Auftreten des AStA hatte das Parlament Gelegenheit zu zeigen wie es auch anders geht. So konnte das Parlament gestern eine Wahlordnung verabschieden, der eine lebhafte an der Sache orientiert Debatte voraus ging. Dabei wurde eine gute Vorlage durch Listenübergreifende Initiativen verbessert und schließlich einstimmig vom Parlament angenommen.

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Verdeckte Kürzungen an den Hochschulen -Nachtrag-

Der Fachbereich 03 der Philipps-Universität ist ein bisschen aufmerksamer als der AStA. Folgende Terminankündigung konnten wir gerade seinem Facebook-Auftritt entnehmen:


Diskussion mit den hochschulpolitischen Sprechern von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Thema: „Zukunft und Perspektiven der Hochschulpolitik und Hochschulfinanzierung in Hessen“

im Rahmen der nächsten Sitzung des Fachbereichsrats
– am Mittwoch, dem 12. Februar 2014
– ab 14:30 Uhr s.t.
– im Sitzungssaal des Dekanats (Wilhelm-Röpke-Str. 6, GWS-Block B/Raum 05B06)

Die Sitzung ist öffentlich.

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Verdeckte Kürzungen an den Hochschulen

Wie man dreht oder wendet, wie politisch verklausuliert man es ausdrückt, es sind uns es bleiben Kürzungen in der Finanzierung der Hochschulen. Dazu die Pressemitteilung unseres Landesverbandes.

Leider hat unser AStA dazu keine Position dazu. Besonders auffällig wurde dies auf der Sitzung des StuPa am Abend nach der vormittäglichen Debatte zu einem Antrag von CDU und Bündnis90/Die Grünen im Hessischen Landtag. Das Referat Hochschulpolitik konnte sich zu diesem tagesaktuellen Thema der Hochschulpolitik nicht äußern.

Dies erscheint uns symptomaitisch für einen AStA, der mit seiner Arbeit vollkommen an den Sorgen und Bedürfnissen der Studierenden vorbei arbeitet.

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Neuer Bundesvorstand der LHG

Die Bundesmitgliederversammlung des Bundesverband der LHG hat gestern einen neuen Vorstand gewählt.

Bundesvorstand 2014

Bundesvorstand 2014

Gewählt wurden als
Vorsitzende Julia Buschhorn von der Uni Wuppertal, als
Stellv. Vorsitzender für Organisation Sascha Lukas von der Uni Frankfurt, als
Stellv. Vorsitzende für Programmatik Diana Liebenau von der LMU München, als
Stellv. Vorsitzender für Presse und Öffentlichekitsarbeit Philipp Braun von der Uni des Saarlandes, als
Schatzmeister Simon Kell von der Hochschule Niederrhein und als
International Officer Benedikt Bente von der Uni Frankfurt.

Wir gratulieren den gewählten und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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veni, vidi, flevi

Ich kam, ich sah, ich weinte!

Nach dem die Ältestenrat die Wahl des AStA-Vorstandes im November für ungültig erklärt hatte, traf sich das StuPa gestern Abend, unter anderem, zur Wiederholung eben dieser Wahl. Wie zu erwarten war, nominierte die Koalition die gleichen Kandidaten wie im November und wie auch zu erwarten war, wurden diese mit der Mehrheit eben dieser Koalition gewählt.

Das Bild, welches das StuPa während dieses Tagesordnungspunktes zeigte, war desaströs. Statt einer Auseinandersetzung mit der vollzogenen und geplanten Arbeit der Kandidaten, wurde fragwürdige „Gesinnungsfragen“ gestellt. Fragen wie man zu diesem oder jenem Zitat stehen würde. Es wurde das Zeugnis eines Gesinnungsterrorismus gezeigt, der auf bösartige und die Meinungsfreiheit-Hohn-schimpfende Weise versucht Menschen zu diskreditieren und zu erniedrigen. Von kritisch konstruktiver Auseinandersetzung keine Spur.

Die Präsentation von Koalition und Kandidaten war nur bedingt besser. Die Lücken in Konzept und Inhalten konnten die Kandidaten nicht verbergen. Dies wiegt insofern besonders schwer, als das sie ihren Bonus als unerfahren eingebüßt hatten. Auch der souveräne Umgang mit den Attacken der Opposition war nicht vorhanden. Es zeigt sich einige Dünnhäutigkeit.

Diese Episode aus dem StuPa lässt nicht Gutes für die Zukunft hoffen. Eine Regierung ist immer nur so gut wie ihre Opposition. Diese Opposition zeigt sich nicht fähig den AStA/die Koalition durch ihre Arbeit vor sich her zu treiben. Ansporn und Anreger für Veränderung oder Verbesserung in der Studierendenschaft zu sein.

Wir schämen uns Teil dieser Opposition zu sein.

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Happy New Year!

Wir wünschen allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2014!

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Das liebe Geld…

Morgen stellt der AStA den neuen Haushalt im StuPa vor. Bei dem vorgelegten Haushaltsentwurf stellt sich nur eine Frage, wozu hat man eigentlich immer wieder Anmerkungen zu den Entwürfen gemacht, wenn diese konsequent ignoriert werden. Das ist besonders ärgerlich, weil auch die Listen, die heute den AStA bilden, dies in der Vergangenheit kritisiert haben. Dies wäre eine gute Gelegenheit gewesen den eigenen Ansprüchen (Transparenz) gerecht zu werden.

Hoffen wir, dass es ihnen in der Sitzung gelingen mag.

Die Sitzung findet statt morgen am 18. Dezember um 20:00 Uhr im Raum 09C12 der PhilFak.

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Wahl des AStA

Es liegen Bewerbungen für den AStA vor, womit die heutige StuPa-Sitzung sehr interessant zu werden wird. Wir freuen uns auf die Bewerber und werden ihnen mit ein paar Fragen auf den Zahn fühlen.

Zu Eurer Information die Bewerbungen anbei:

Bewerbungen für den AStA-Vorstand

Bewerbungen für AStA-ReferentInnen

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AStA-Altlasten im StuPa

Ein AStA, der sich den Kampf für die Armen und Entrechteten auf die Fahnen geschrieben hat, kann das eigene Haus nicht sauber bestellen. Arbeitnehmer der Studentenschaft sehen sich, wegen der Versäumnisse des AStA, gezwungen ihre Rechte vor dem Arbeitsgericht einzufordern.

Aber gut, dass es eine StuPa gibt, dass die Kohlen für den AStA aus dem Feuer holt…

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StuPa konstituiert

Das 49. Parlament der Studierendenschaft der Philipps-Universität Marburg hat sich konstituiert. Erfreulicherweise dies auch mit großer Beteiligung der Parlamentarier (36 von 41), wir hoffen das diese Beteiligung auch in den weiteren Sitzung ebenso erfreulich hoch ist.

In dieser Sitzung hat das Parlament eine neues Präsidium, Rechnungsprüfungsausschuss (hier sind wir mit Benjamin Oette vertreten) und Ältestenrat gewählt.

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StuPa-Sitzung

Das Semester hat kaum begonnen, schon die erste (konstituierende) Sitzung des StuPa.

Heute (16. 10. 2013} um 20:00 Uhr im Hörsaal der Alten Hygiene, Pilgirmstein 2, Marburg.

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Guten Start WiSe 13/14

Wir wünschen Euch einen guten Start ins Wintersemester 2013/2014!

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Studiengebühren nur für Nicht-EU-Ausländer ist Diskriminierung

Die Pressemitteilung vom Bundesvorstand und dem Landesvorstand BaWü findet Ihr hier.

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StuPa Sitzung

Wir treffen uns heute wieder einmal zu einer StuPa-Sitzung. Ab 20:Uhr im Hörsaal der alten Hygiene.

Unter anderem wird es um die Neuwahlen von AStA und Präsidium, sowie die Höhe des Betrages zur Studentenschaft.

Wir freuen uns Euch dort zu sehen!

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StuPa-Wahlen

Wir ziehen wieder mit zwei Sitzen in das StuPa ein.

Danke für das Vertrauen!

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Unser Programm für 2013

Moderner Studierendenausweis

Ein moderner Plastik-Studierendenausweis mit Lichtbild hat viele Vorteile. Er wird einmal ausgehändigt und kann für die komplette Studienzeit als Kopierkarte, Mensakarte und Fahrticket genutzt werden.

Ein jährliches verschicken von Studierendenausweis und Studienbescheinigungen entfallen. Dies wäre ökologisch und würde die hohen Kosten des jährlichen Verschickens sparen.

Des Weiteren kann man die Studienbescheinigungen nun selbständig am privaten Computer ausdrucken. Wichtigste Vorraussetzung zur Einführung eines solchen Ausweises ist die Einhaltung des Datenschutzes. So dürfen keinerlei Daten, z.B. über die Mahlzeiten in der Mensa, gespeichert werden.

Bibliotheken – Öffnungszeiten verlängern

Die Universität kann sich über gut genutzte Bibliotheken freuen. Schade, wenn man den Bestand nur selten nutzen kann: Gerade im B.A./M.A-System sind Vorlesungen am Abend durchaus üblich.

Die Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek sind vorbildlich, daher fordern wir eine Öffnung der Fachbereichsbibliothek von mindestens 8:00 Uhr bis mindestens 21:00 Uhr, um allen Studierenden die Möglichkeit einer freien Informationsbeschaffung zu geben. Außerdem sollen die Bibliotheken an Feiertagen geöffnet bleiben, um den Studierenden die Möglichkeit der Nutzung zu geben.

Weiterhin fordern wir, dass es in allen Bibliotheken die Möglichkeit gibt sich mit Essen oder Trinken zu versorgen. Ein erster Schritt ist in der Universitätsbibliothek gemacht, ein Aufstellen von Automaten ist auch auf den Lahnbergen wünschenswert.

Bibliotheken – Ausleihe verbessern

Die LHG wird sich für eine Aufstockung des Lehrmittelbestandes an allen Bibliotheken der Universität einsetzen, damit mehr aktuelle Bücher bereit stehen. Der Bestand aus ausleihbaren Büchern muss dringend aufgestockt werden.

Mehr Platz zum Lernen

Wer sich auf Prüfungen vorbereiten will, benötigt hierfür das passende Umfeld. Dies sind jedoch nicht nur Stift und Papier, sondern vor allem Raum und Zeit. Zwar stehen den Studierenden an der Philipps-Universität Marburg zahlreiche Bibliotheken zur Verfügung, doch gerade zum Ende der Vorlesungszeit des Semesters wird deutlich, dass es hier noch einiger Verbesserungen bedarf. Die Bibliotheken und die wenigen nutzbaren Lernkabinen sind hoffnungslos überfüllt oder schließen zu früh. Daher wird die LHG in den Dialog mit der Verwaltung eintreten und gemeinsam nach neuen Kapazitäten suchen. Denn nicht jeder Studierende hat zu Hause einen Platz zum Lernen und ist deshalb umso mehr auf Angebote der Universität angewiesen.

Des Weiteren ist ein breiteres und besseres Angebot zur Nutzung der Schließfächer notwendig. Es muss genauso viele funktionstüchtige Schließfächer, wie angebotene Lernplätze geben.

Verbesserung des Hochschulsports

In vielen Fällen sind beliebte Sportkurse innerhalb von Minuten ausgebucht oder trotz Kapazitätsbeschränkungen überfüllt. Es muss ein Vorschlag gemacht werden, wie man die Kapazitäten des Hochschulsports erhöhen kann. Andere Kurse finden außerdem zu ungünstigen Zeiten statt. Daher wird die LHG das Angebot prüfen lassen, wenn möglich zusätzliche Kurse und Termine für beliebte Sportarten fordern. Den Studierenden der Philipps-Universität Marburg soll nach Möglichkeit ein Sportprogramm zur Verfügung stehen, dass genau ihren Anforderungen und Ansprüchen gerecht wird.

Mehr Wahlmöglichkeiten in der Mensa

Die Auswahl in der Mensa soll flexibler gestaltet werden. Es sollen Gerichte angeboten werden, die dann nach Belieben mit keiner, einer oder mehr Beilagen kombiniert werden können.

Es gibt immer mehr Vegetarier und auch Veganer innerhalb der Studierendenschaft in Marburg. Die LHG fordert aus diesem Grund das Studentenwerk dazu auf, mit der Zeit zu gehen und das Angebot in der Mensa in dieser Richtung zu verbessern. Es muss eine Auswahl von vegetarischen und veganen Gerichten geben, um die Wahlmöglichkeit für alle zu ermöglichen.

Des Weiteren ist das Kenntlichmachen aller Bestandteile eines Gerichts wünschenswert, um den Studierenden bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeit sowie Veganern eine Mahlzeit in der Mensa zu ermöglichen.

Für eine Lösung des Parkplatzproblems

Die Zustände auf dem UB-Parkplatz waren chaotisch, keine Frage. Die Lösung des Präsidiums, kräftig Gebühren zu kassieren, ist aber auch nicht die perfekte Lösung. Wir werden für eine Wiederherstellung der Gebührenfreiheit kämpfen. Damit der Parkplatz nicht wieder durch Dauerparker blockiert wird, setzen wir auf ein Schrankensystem, welches mit der U-Card bzw. dem neuen Studierendenausweis nutzbar ist.

Praxisnähe fördern

Mit dem „Berufsfeld“ (verpflichtende, berufvorbereitende Veranstaltungen wie Praktika und EDV-Kurse) hat die Philipps-Universität Marburg einen wirksamen und wichtigen Beitrag zur Forderung nach größerer Praxisnähe in der tertiären Ausbildung geleistet. Dennoch ist die Nähe zur Wirtschaft und Politik (in Deutschland) generell noch unterentwickelt.

Daher treten wir für die Etablierung eines Austauschs von potentiellen Arbeitgebern und Studierenden ein. Wir möchten Unternehmen, NGOs (Non Government Organisation), Stiftungen und Verwaltung dazu einladen, ihre Arbeit den Studierenden vorzustellen. Mögliche Betriebsbesichtigungen mit verschiedenen Schwerpunkten bieten für alle Studierenden der Universität eine Vielzahl von anspruchsvollen beruflichen Möglichkeiten und einen spannenden Blick über den Tellerrand.

Vernünftige Haushaltspolitik an der Universität betreiben

Einsparungspotenzial ist vorhanden, wie die immensen Fixkosten der Universität zeigen. Jährliche Heizkosten von 2,6 Mio. Euro, lassen ein Einschalten der Heizkörper im Frühjahr nicht mehr notwendig erscheinen. Auch die 1 Mio. Euro für die Erhaltung der bedrohten Pflanzen im botanischen Garten, könnte etwa durch ein Sommerfest, zum Teil getilgt werden. Auf diese und viele weitere Einsparungspotenziale muss man aufmerksam machen. Die Einsparungen sollen dort investiert werden, wo sie am Besten angelegt sind: In den Lehrbetrieb und die Forschung, um den Studierenden und Studentinnen ein zukunftsfähiges und selbstbestimmtes Studium zu ermöglichen.

Anwerben von Drittmitteln für die Universität

Die LHG fordert ein stärkeres Anwerben von Drittmitteln, die ausschließlich zur Sicherung und Verbesserung der Lehre verwendet werden müssen. Den Universitäten stehen nur knappe staatliche Ressourcen zur Verfügung. Um einen höheren finanziellen Spielraum zu ermöglichen, muss sich die Universität verstärkt um Drittmittel von Unternehmen und Stiftungen bemühen. Durch diese Drittmittel muss das Lehrangebot verbessert werden.

Die LHG steht für mehr Beteiligung privater Geldgeber wie Unternehmen, Investoren und Stiftungen. Die staatliche Versorgungsmentalität auch an Hochschulen hat über die Jahre zu einer miserablen Finanzausstattung auf der einen Seite und einer Unterentwicklung bei Stipendien für Studierende und privater Universität- (Teil-) Finanzierung auf der anderen Seite geführt.

Für mehr Förderung

Das neue Studiensystem nach dem Bologna-Konzept mit Bachelor und Master fordert einen massiv höheren Zeitaufwand während des Studiums als das alte Diplom-System. Geringfügige Beschäftigung, „Minijobs“ und ähnliche Arten der Studienfinanzierung werden damit zusehends unmöglich. Wir treten daher für eine massive Stärkung und Ausbau privater Studienhilfen wie Stipendien oder auch des Deutschland-Stipendiums ein. Nur eine stärkere Förderkultur kann in Zukunft eine hohe Leistungsbereitschaft und Studierendenzahl sichern. Ein Bafög unabhängig vom Einkommen der Eltern ermöglicht es allen Absolventen ein Studium an einer Hochschule aufnehmen zu können.

Gebührenfreies Studium

Die LHG Marburg befürwortet das gebührenfreie Studium in Hessen und fordert eine Garantie des gebührenfreien Studiums. Die Studierenden der Uni benötigen ausreichende Planungssicherheit.

Evaluation der Lehre

An der Universität muss es für Lehrende ein stärkeres Leistungsprinzip geben. Professoren und andere Lehrende müssen sich in jedem Semester einer Evaluation durch die Studierenden unterziehen. Durch die Evaluation wird veranschaulicht, in welchen Bereichen die Lehre zufrieden stellt und in welchen Bereichen die Qualität verbessert werden muss. Ein solches System führt zu einer Verbesserung der Lehrqualität. Die Befragungen müssen anonym erfolgen und könnten beispielsweise über Ilias durchgeführt werden.

Keine allgemeinpolitischen Äußerungen des Allgemeinen Studierendenausschusses

Der in den vergangenen Jahren politisch stets äußerst linke Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Marburg muss zukünftig daran gehindert werden, allgemeinpolitische Arbeit außerhalb der Uni zu verrichten. Es kann keinem Studierenden zugemutet werden, dass in seinem Namen zwangsweise solche Äußerungen getätigt werden.

Für eine Verkleinerung des AStA

Ein 23- köpfiger AStA ist übertrieben und muss auf die notwendigen Referate verkleinert werden. Er muss seine Kernaufgaben effektiv bewältigen und nicht die Welt retten. Dies spart auch Gelder für „Aufwandsentschädigungen“ an die AStAReferentinnen/- Referenten in vier- bis fünfstelliger Höhe.

Mehr Transparenz im AStA

Studierendenparlament und AStA bestimmen jedes Jahr über etwa 400.000 Euro, dies ist euer Geld. Was kommt davon bei Euch an?

Was mit großen Teilen des Geldes geschieht wirkt schleierhaft und ist anhand der Haushaltspläne nur zu vermuten. Es werden 17 Referate unterhalten, die Wenigsten informieren ausführlich über ihre Tätigkeiten. Das muss sich in Zukunft radikal ändern. Referate die über längeren Zeitraum keine sinnvolle Arbeit nachweisen können, gehören abgeschafft.

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Bilanz einer StuPa-Sitzung

Gestern traf sich das StuPa zu einer Sitzung. Unter anderem stand unser Mißtrauensantrag gegen den AStA auf der Tagesordnung. Doch statt diesen Antrag vorzuziehen, ein entsprechender Antrag wurde abgelehnt, wurde eine ausschweifende Debatte um die Geschäftsordnung geführt.

Im Bericht des AStA haben wir erfahren dürfen, dass selbiger stark geschrumpft ist. Weite Teile der Referenten haben ihren Rücktritt erklärt. Auch der AStA-Vorstand ist geschrumpft. Drei Mitglieder haben ebenfalls ihren Rücktritt erklärt, wobei eines davon geschäftsführend im Amt bleibt und der Vorstand somit nach wie vor zu vier ist.

Erneut hat das Parlament es versucht einen Vertreter in den Verwaltungsrat des Studentenwerks zu entsenden. Trotz nun mittlerweile vier Wahlgängen, drei davon gestern Abend, konnte keiner die erforderliche Mehrheit auf sich vereinen. Zu dem Mißtrauensantrag kam der Parlament nicht mehr, die Sitzung wurde Mangels Beschlussfähigkeit aufgelöst.

Was bleibt ist eine AStA, der von einer Liste getragen wird – von einer Koalition zu sprechen wäre verfehlt. Wobei diese eben diese Liste nur aus einem Abgeordneten besteht. Ein zunehmendes Bild der Lächerlichkeit und Zersetzung. Es wäre an der Opposition hier in die Bresche zu springen und den Worten das wir es besser können, den Beweis folgen zu lassen, dass wir es besser können. Doch leider war der RCDS anderer Meinung und Angst vor der eigene Courage.

Wir streiten weiter für einen anderen AStA!

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Was lange währt, wird endliche schlecht…

Amtliche Mitteilung der Satzung des Studentenparlamentes

Nach langem hin und her, vielen Diskussionen und ignorieren der Vorschläge der Opposition tritt die neue Satzung des Studentenparlamentes ab morgen in Kraft.

Hoffen wir einfach, dass die Erarbeitung der Geschäftsordnung zu dieser Satzung weniger Zeit in Anspruch nimmt…

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Wahlen im Senat

Zwei wichtige Personalentscheidungen wurden im Senat getroffen. Diese betreffen zum einen das Universitätspräsidium als auch den Beirat der Uni-Bibliothek.

Als studentische Vertreter in den Bibliotheksbeirat wurden Matthias Friehe und als sein Stellvertreter Jamal Lutz gewählt. Wir hoffen, dass sie die Studentischesicht auf diesen auch sehr zentralen Bereich unserer Ausbildung in dieses Gremium und damit die Universitätsbiblithek einbringen werden. Für diese Arbeit sagen wir ihnen unsere Unterstützung und Hilfe zu.

Davor hat der Senat Prof. Dr. Koert zum Vizepräsident für Forschung, Nachwuchs und Wissenstransfer der Philipps-Universität gewählt und tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Bremmer an. Wir gratulieren ihm zu seiner Wahl und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm. In den Gesprächen vor der Wahl hatten wir Gelegenheit uns mit ihm über seine Ziele und unser Vorstellungen auszutauschen. Dabei hat er als eines seiner Ziele die bessere Unterstützung bei der Einwerbung von Forschungsprojekten genannt, welches uns als zentral für diesen Bereich gilt und unsere besondere Aufmerksamkeit in seinem Aufgabenbereich genießt.

Bedanken möchten wir uns bei Prof. Dr. Bremmer für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm für seine neue Tätigkeit an unserer Uni gutes Gelingen.

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Inhalte werden überbewertet

In der gestrigen Sitzung des StuPa hat der AStA bzw. die einzelnen Referate ihren Rechenschaftsbericht vorgelegt. Doch außer der Auflistung von Handlungen wurde nichts präsentiert. Wo und welche Interessen der AStA und seine Referenten er in unserem Namen vertritt und für welche Inhalte er steht, wollte man dem Parlament nicht zeigen. Dies heraus zu finden, wurde den Fragen der Parlamentariern überlassen und mehr als ungenügend erfüllt. Das der AStA hier ein Chance zur Präsentation seiner Arbeit unnötig verschenkt hat sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Nicht nur das die Berichte eher nichtssagend waren, so hielten es eine Reihe von Referenten nicht für nötig vor dem Parlament zu erscheinen und für ihre Arbeit Rede und Antwort zu stehen. Was uns leider eindrücklich den Respekt des AStA gegenüber dem Parlament zeigt, das für sie wohl nur ein Versammlung von Abnickern ihrer vermeintlichen Wohltaten zu sein scheint.

Wenn wir von einer verschenkten Chance zur Präsentation sprechen, bringt uns das zum Referat für Öffentlichkeitsarbeit bringt. Den gerade diesem muss vom Arbeitsauftrag her ein guter und gelungener Auftritt des AStA am Herzen liegen. Aber leider versagt das Volkskommissariat für Propaganda und Volksaufklärung hier auf ganzer Linie. Nicht nur wegen Mangel an Inhalt, sondern auch angesichts der im ganzen schlechten Qualität der Berichte. Statt dessen verweist man darauf, dass nun für die Koalition – nicht für die Studierendenschaft – die Sonne aufgehe, angesichts der ständigen Schaffenskraft der werktätigen Referenten des AStA im Allgemeinen und der Referenten des Volkskommissariat für Propaganda und Volksaufklärung im Besonderen.

Nicht nur Inhalte fehlten. Es war mit unter nicht möglich die geleistete Arbeit in einen Kontext zum Referat zu stellen. Dies hat das Referat Kritische Wissenschaft eindrucksvoll gezeigt. Trotz wiederholter Fragen und Nachfragen von Parlamentariern konnten die Referenten den Zusammenhang zwischen Kritischer Wissenschaft und den von ihnen durchgeführten Veranstaltungen nicht schlüssig darstellen. Es wurden Allgemeinplätze aufgezählt und im besten Politikersprech mit vielen Worten nichts gesagt.

Der AStA-Vorstand zeigt sich von erlesener Qualität in der Beantwortung der Frage nach Inhalten ihrer Arbeit. Diese wurde beantwortet mit der schnippischen Bemerkung „Soll ich Dir eine Geschichte erzählen?“. Vielleicht sollte der Vorstand tatsächlich auf Geschichten erzählen umsteigen. Augenscheinlich kann er das besser als sich an Inhalte von Gesprächen mit Vertretern der Uni oder von Hochschulgruppen zu erinnern. Vermutlich kann der Vorstand besser Geschichten erzählen als sinnvolle an unseren Interessen orientierte Arbeit leisten. Würde sonst dieser von Dilettantismus und Unvermögen beherrschte AStA immer wieder Mehrheiten finden? Wohl kaum.

Ein kleiner Lichtblick in dieser inhaltslosen Wüste war der Bericht des Referats Ökologie und Mobilität. Auch hier leider nicht in seiner schriftlichen Form, aber in den vor dem Parlament gegebenen Antworten. Der anwesende Referent konnte profund auf die Fragen antworten und gestand offen ein wo er aufgrund der Arbeitsteilung im Referat keine Antwort geben konnte bzw. nicht in die Details einsteigen konnte.

Was bleibt als Erkenntnis dieses Abends. Vor allem, dass ein AStA und eine ihn tragende Koalition, die mit großen Zielen und inhaltsschwangeren Ankündigungen angetreten ist, diese nicht präsentieren kann. Aber dieser Mangel an Fähigkeit zur Präsentation ist nicht das Problem. Das Problem ist viel mehr, dass man nichts zu präsentieren hat! Wer Inhalte hat, wer Ziele erreicht hat, Ideen umgesetzt hat oder Diskussionen in der Hochschule angestoßen hat, kann und will davon erzählen und möchte sich im Glanze des Erreichten sonnen. Besonders wenn man mit dem Geltungsdrang ausgestattet ist, den uns AStA und Koalition vorführen.

Doch wo nichts ist, kann auch nichts präsentiert werden.

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Meeting

Am Donnerstag (wie jeden 1. Donnerstag) trifft sich die LHG Marburg um 18:00 Uhr im Hörsaalgebäude, Raum +2/0110.

Thema wird liberale Hochschulpolitik und die Diskussion um sie sein. Auch werden wir aus StuPa und Senat berichten.

Gäste und Interessierte sind natürlich herzlich willkommen.

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Bericht vom 3. Hochschulpolitischen Forum

Die Hochschulpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen stellt sich in der Altern Aula den Fragen von Frau Präsidentin Prof. Krause und dem Plenum. Einigkeit bestand schnell darin, dass die Bildung im Allgemeinen und die Hochschulbildung im Besonderen wichtig sind. Insofern bestand auch Einigkeit darüber, dass die Finanzierung der Hochschulen unter keinen Umständen verschlechtert werden darf. Hier zeigte sich dann aber die unterschiedlichen Blickwinkel von Regierung und Opposition – dies auch vor dem Hintergrund des nahenden Wahltermins in Hessen.

So sehen die Vertreter der Regierungsfraktionen keine Möglichkeiten, dass Budget der Hochschulen beliebig zu steigern. Das dazu nötige Geld müsste aus anderen Bereichen des Haushalts entnommen werden. Hierfür sahen sie nur sehr bedingt Spielräume. Auf der anderen Seite war es für die Vertreter der Oppositionsfraktionen vollkommen klar, dass die Mittel im Bereich der Hochschulen aufzustocken sind. Was für sie natürlich nicht durch Kürzungen in anderen Bereichen des Haushalts finanziert werden soll, sondern durch die Generierung von zusätzlichen Einnahmen. Das die Vorschläge hierzu doch eher wenig konkret waren, ist verständlich, sind die Fragen von Steuern, insbesondere die von der Linken vorgeschlagenen Vermögenssteuer, mehr Themen der Bundes- und weniger der Landespolitik.

Auch über die Instrumente der Mittelverteilung zwischen den Hochschulen (Hochschulpackt 2020, QSL-Mittel usw.) wurde gestritten. Aber auch Gesprächsbereitschaft darüber von Seiten der Regierung signalisiert. Die darauf hinwies, dass dieses Angebot bereits schon einmal gemacht wurde, von den Hochschulen aber nicht genutzt worden ist.

Unterschiede wurden auch bei der erwarteten Entwicklung der Studierendenzahlen deutlich. Die Vertreter der Opposition erwarten auch weiterhin steigende Zahlen in Hessen, wohin gegen die Regierung von eher gleichbleibenden Studierendenzahlen ausgeht. Hier wird vermutlich nur die Zukunft zeigen können, welche der Annahmen korrekt war. Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass sofern zusätzliche Mittel in den Hochschulbereich fliesen, diese für den Erhalt den Status Quo verwendet werden und keine Verbesserung der Situation erzeugen können.

Leider konnte oder wollte keiner der Vertreter etwas zur Zukunft der Autonomie der Hochschulen sagen. Ein klares Bekenntnis dazu und wie dies Ausgestaltet werden soll, war keinem Vertreter zu entlocken. Einzig die Stellung der Hochschulräte wurde kurz in Nebensätzen angeschnitten und diese klar auf Beratung begrenzt. Wie aber das Verhältnis der Gremien der Hochschule, insbesondere zwischen Präsidium und Senat, gestaltet werden soll blieb offen.

So bleibt nur das eine Fazit, es wird für die Akteure in der Hochschulpolitik und für die Mitglieder der Gruppen an der Hochschule auf absehbare Zeit nicht leichter. Es gilt weiterhin den Mangel in Allgemeine und Forschung und Lehre im Besonderen zu verwalten. Schön ist definitiv etwas anderes.

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Aus dem StuPa

Wieder einmal zeigt sich das StuPa, insbesondere die Koalition und ihrer Unterstützer, von seiner besten Seite. Im Rahmen der Haushaltsberatung zeigt sich leider ein sehr schräges Verständnis von Demokratie und Parlamentarischer Arbeit.

Der Haushaltsentwurf wurde eingebracht. In Folge von Nachfragen von uns wurde deutlich, dass die Planung nur bedingt Realitätsfest war. Die durch Tarifanpassungen oder einen neuen Tarifvertrag nötig werdenden Anpassungen im Personalbudget wurden schlicht nicht eingeplant.

In der anschließenden Beratung der Änderungsanträge zeigt sich, dass die Koalition nicht in der Lage ist durch Inhalte zu überzeugen. Denn statt durch wohl überlegte und ausgewogene Argumente die Anträge der Opposition zu Fall zu bringen, wurde diese mit Hilfe der Geschäftsordnung weggeschottert. Es wurden Diskussionen über die Anträge durch GO-Anträge zur sofortigen Abstimmung unterbunden oder abgebrochen, auch mit fadenscheinigen Argumenten einer Befassung durch des StuPa entzogen. Oder deren Zulässigkeit mit fragwürdiger Interpretation der Satzung in Frage gestellt.

Es zeigte sich einmal mehr, dass die aktuelle Koalition und ihre Unterstützer in nahezu totalitärer Art und Weise ihre Überzeugungen durchdrücken. Dies geschieht ohne Rücksicht auf gute Parlamentarische Traditionen oder der von ihr selbst im Munde geführten Rücksichtnahme/Toleranz gegenüber anders Denkenden und Minderheiten.

Weiterhin wurden auch Anträge außerhalb des Haushaltes diskutiert und beschlossen.

„Donnerstag ist Veggietag“

Ein Tag an dem sich die Vielfalt von Alternativen zum Fleischkonsum zeigt ist sinnvoll, aber Alternativen dürfen nicht alternativlos werden! Ein vielfältiges Angebot der Mensa ist richtig und wichtig, ein erzwungener Verzicht auf Fleisch wird kein Umdenken erzeugen. Ein solcher oberlehrerhafter Duktus beleidigt die angehenden Akademiker, als solche zum selbstständigen Denken ausgebildet und verpflichte, welche der AStA vertritt. Es zeigt sich für wie dumm und unmündig die Koalition ihre eigene Klientel hält.

„Dresden Nazifrei“

Das StuPa unterstützt einen Aufruf zur Teilnahme an den Demonstrationen gegen Nazis in Dresden.

„StuPa Unterlagen auf die AStA-Homepage“

Das StuPa hat sich für mehr Transparenz entschieden. Die aus den letzten Jahren bekannte Praxis, Einladungen und Tischvorlagen auf der Homepage des AStA zu veröffentlichen, wird wieder eingeführt.

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Wahl des Bundesvorstand

Der LHG hat heute auf seiner BMV einen neuen Bundesvorstand gewählt.

Gewählt wurden:
Josephine Dietzsch als Bundesvorsitzende
Julia Buschhorn als Bundesschatzmeisterin
Svenja Hahn als Stellv. Vorsitzende für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Sebastian Bur als Stellv. Vorsitzender für Organisation
Laura Wamprecht als Stellv. Vorsitzende für Programmatik
Benedikt Bente als International Officers

Wir gratulieren den Gewählten und freuen uns auf die Fortsetzung der guten und konstruktiven Zusammenarbeit!

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49. Bundesmitgliederversammlung

Von heute bis einschließlich Sonntag sind wir für Euch auf der BMV in Bonn und diskutierten über die Inhalte des Verbandes und feiern seinen 25. Geburtstag.

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3. Hochschulpolitisches Forum

Am 24 Januar stellen sich die Hochschulpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen in der Alten Aula den Fragen der Philipps Universität zu Forschung, Lehre oder auch Finanzierung der Hochschulen.

Wir würden uns freuen möglichst viele von Euch dort zu treffen!

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Gutes neues Jahr

Wir wünschen Euch einen guten Start in das neue Jahr!

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Bericht von der Landesmitgliederversammlung

Auf seiner Landesmitgliederversammlung in Frankfurt hat der Landesverband einen neuen Landesvorstand gewählt. Stephan Dehler wurde in seinem Amt als Landesvorsitzender widergewählt. Als sein Stellvertreter wurde Christian Krauss gewählt. Benjamin Oette als Landeschatzmeister wurde ebenfalls in seinem Amt bestätigt.

Wir freuen uns auf die Fortsetzung einer guten Zusammenarbeit und möchten den ausgeschiedenen Vorstandmitgliedern für ihre Arbeit danken.

Im weiteren wurde eine Satzungsänderung beschlossen, die statt einer festen Anzahl von drei stellv. Landesvorsitzenden nun einen bis drei solche Stellvertreter vorsieht. Diese Änderung wurde nach längerer inhaltlichen Debatte mit großer Mehrheit angenommen.

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Wahl Vizepräsidenten

Wir gratulieren den Herrn Profesores Lachnit und Schachter zu ihrer Wiederwahl als Vizepräsidenten der Philipps Universität und hoffen, dass wir die konstruktive und gedeihliche Zusammenarbeit fortsetzen können.

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„1, 2 oder 3? Letzte Chance: Vorbei?“

heißt es in einer berühmten Ratesendung für Kinder und Junggebliebene. Hier lernen Kinder früh, dass eine getroffene Entscheidung nicht mehr rückgängig zu machen ist. Die Mitglieder des Asta scheinen die lehrreiche Sendung in ihrer Kindheit verpasst zu haben, da sie bei der konstituierenden Sitzung am 7. November 2012 immer wieder den gleichen Kandidaten wählten bis er die notwendigen Stimmen bekam. Der Plan schien dabei ganz einfach zu sein: Das Bündnis aus linken Listen, den grünen Hochschulgruppen und Piraten wollte unter Tolerierung der Grünen Ökologischen Liste (GÖL) eine Minderheitsregierung wählen lassen. Scheinbar hatten die Mitglieder der Listen sich nicht ganz abgesprochen oder die GÖL wollte zu Beginn direkt die Muskeln spielen lassen, da der erste Kandidat für das StuPa-Präsidium mit einer fehlenden Stimme durchfiel. Anstatt nun aus den vier noch vorhandenen Kandidaten die notwendigen zwei Kandidaten zu wählen, ließ man alle Kandidaten durchfallen, um noch einmal von vorne zu wählen. Die Koalition hatte also zwei Stunden gebraucht, um ein StuPa-Präsidium zu wählen, anstatt sich mit der Vielzahl von eingereichten inhaltlichen Anträgen zu beschäftigen.

Die Folgekandidaten für den Asta wurden alle mit erdenklich knapper Mehrheit gewählt. Ob die fragile Minderheitsregierung im kommenden Jahr eine zufriedenstellende Arbeit für die Studierenden leisten kann und sich nicht in ständigen Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten verlieren wird, bleibt abzuwarten. Die LHG bedauert, dass die aufgrund der knappen Mehrheitsverhältnisse und eines unflexiblen Asta, der von der GÖL abhängig ist, am Ende wohl alle Studierenden zu leiden haben. Die LHG wird sich in der kommenden Legislatur weiterhin für Transparenz, Selbstverwirklichung und gute Studienbedingungen einsetzen.

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Gruppentreffen

Wir auch letztes Semester wollen wir am ersten Donnerstag im Monat zu unserem Gruppentreffen zusammenkommen. Das erste Mal in diesem Semester treffen wir uns am 1. November.

Treffen ist um 18:00 Uhr im Hörsaalgebäude Raum Seminarraum +2/0110.

Neben Diskussion über liberale Hochschulpolitik gibt es Berichte aus dem StuPa und dem Senat der Hochschule.

Interessierte sind uns herzlich willkommen.

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Schmierentheater im StuPa

Gestern fand das StuPa der Universität Marburg sich zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Angenehm überrascht, dass dieses Jahr eine so frühe Konstituierung statt finden würde, haben wir uns in der Alten Hygiene eingefunden, dem Schauspiel beizuwohnen. Doch was wir geboten bekamen, war keine klassische Griechische Tragödie, sondern ein Schmierentheater unterster Provenienz.

1. Akt

Die obligatorische Ausgabe der Stimmkarten zu Beginn der Sitzung blieb aus bzw. erfolgte erst auf Nachfrage.

2. Akt

Eine verhaltene Präsidentin eröffnete die Sitzung und stellte die Anwesenheit von 34 Parlamentariern und damit Beschlussfähigkeit fest – so viele werden wir vermutlich nie wieder sein.

3. Akt

Eine Wortmeldung eines Parlamentariers: die Ladung zu Sitzung sei nicht form- und fristgerecht ergangen, darum sei die Sitzung durch das Präsidium aufzuheben. Die Ladung erfolge per Mail und nicht korrekt per Post bzw. erreicht nicht alle Parlamentarier. Auch sei durch Nennung des falschen Wochentages (Mittwoch statt Donnerstag) der Parlamentarier so nachhaltig verwirrt worden, dass es ihm fast nicht möglich war zur Sitzung zu erscheinen.

4. Akt

Ein Präsidium, sonst um keine Satzungs- und/oder Geschäftsordnungsdebatte verlegen, stellte nach kurzer Lektüre der Satzung und kurzer Beratung fest, dass der Parlamentarier recht habe und man die Sitzung aufheben müsse.

5. Akt

Es kam natürlich die Frage auf, wann die nächste Sitzung statt finden soll. Das Präsidium rechnet stündlich mit der Genehmigung der neuen Satzung. Dies wolle man abwarten um dann formal korrekt laden zu können.

Auch wenn es Laienschauspieler waren, die uns ihr „Kunstwerk“ vorführten, so hinterlässt ihr Hochmut und ihre Arroganz im Vortrag uns ihnen die Anerkennung verweigern. Man versuchte sich in der Aufführung von Satzungs- und Geschäftsordnungstrick. Der Versuch muss als gescheitert betrachtet werden. Insgesamt hinterlässt das doch einen sehr fahlen Beigeschmack und man frag sich, wozu das Ganze?

Um das eigene Versagen und Scheitern in den Koalitionsverhandlungen zu kaschieren. Denn wo blieb der Aufschrei von JuSo-HSG, Piraten und den Linken Listen als sie so kurz vor der Ziellinie gestoppt wurden, kurz vor dem Griff zu Macht?!?

Abgang

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Kein Basta in der Kanzlerwahl

LHG und RCDS heute mit großem Artikel auf Seite 3 der Oberhessischen Presse: Wir sind mit Machtwort der Präsidentin unzufrieden und werden im Senat weiter für eine Neuausschreibung der Kanzlerstelle kämpfen!

https://www.op-marburg.de/Marburg/Kanzlerstelle-Keine-Neuausschreibung

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Die LHG im Senat für Euch

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

seit dem WS 2012/2013 ist die LHG, in einer gemeinsamen Liste mit der RCDL, endlich wieder im Senat vertreten und vertritt dort Eure Interessen. Ihr habt dies mit einer grandiosen Verdoppelung des Stimmenergebnisses möglich gemacht. LHG und RCDS werden gemeinsam alles dafür tun, Euer Vertrauen zu rechtfertigen. Zu den wichtigsten Aufgaben des Senates gehören:

  • Wahl des Uni-Präsidenten bzw. der Uni-Präsidentin sowie der stellvertretenden Präsidenten und Präsidentinnen, Mitwirkung bei der Wahl des Kanzlers bzw. der Kanzlerin,
  • Beschlussfassung über den Haushalt der Universität (hier geht es um etwa 200 Millionen Euro!),
  • Beschluss bzw. Mitwirkung an den universitären Satzungen, darunter der Prüfungsordnungen, und
  • Mitwirkungen an den Berufungsverfahren.

Der Schwerpunkt der Bürgerlichen Liste aus LHG und RCDS wird dabei auf der Begleitung dringend notwendiger baulicher Erneuerungsmaßnahmen sein. Hier geht es nicht nur um die effiziente Verteilung bestehender Mittel im Haushalt, sondern auch um die Formierung einer gemeinsamen Position der Universität gegenüber der Landesregierung, mit der auf strukturelle Baumängel aufmerksam gemacht werden muss. Praktisch: Ihr sollt endlich in ausreichend großen und modern ausgestatteten Hörsälen, Bibliotheken und Seminarräumen lernen können!

LHG und RCDS werden ihre Wahlversprechen auch einhalten. Deshalb berichten wir über unsere Arbeit in einer eigenen Kategorie auf dieser Seite.

Matthias Friehe (RCDS) u. Benjamin Oette (LHG)

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Flyer Hochschulwahlen 2012

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Wahlprogramm 2012

Campus-Programm: Individualität leben.

Bibliotheken – Öffnungszeiten verlängern

Die Universität kann sich über gut genutzte Bibliotheken freuen. Schade, wenn man den Bestand nur selten nutzen kann: Gerade im B.A./M.A-System sind Vorlesungen am Abend durchaus üblich.
Die Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek sind vorbildlich, daher fordern wir eine Öffnung der Bibliothek auf den Lahnbergen und des juristischen Seminars bis 24.00 Uhr, um allen Studierenden die Möglichkeit einer freien Informationsbeschaffung zu geben. Außerdem sollen die Fachbereichsbibliotheken an einem Tag der Woche länger geöffnet bleiben, um den Studierenden die Möglichkeit der Nutzung zu geben. .

Bibliotheken – Ausleihe verbessern

Die LHG wird sich für eine Aufstockung des Lehrmittelbestandes an allen Bibliotheken der Universität einsetzen, damit mehr aktuelle Bücher bereit stehen. Der Bestand aus ausleihbaren Büchern muss dringend aufgestockt werden.

Mehr Platz zum Lernen

Wer sich auf Prüfungen vorbereiten will, benötigt hierfür das passende Umfeld. Dies sind jedoch nicht nur Stift und Papier, sondern vor allem Raum und Zeit. Zwar stehen den Studierenden an der Philipps-Universität Marburg zahlreiche Bibliotheken zur Verfügung, doch gerade zum Ende der Vorlesungszeit des Semesters wird deutlich, dass es hier noch einiger Verbesserungen bedarf. Die Bibliotheken und die wenigen nutzbaren Lernkabinen sind hoffnungslos überfüllt oder schließen zu früh. Daher wird die LHG in den Dialog mit der Verwaltung eintreten und gemeinsam nach neuen Kapazitäten suchen. Denn nicht jeder Studierende hat zu Hause einen Platz zum Lernen und ist deshalb umso mehr auf Angebote der Universität angewiesen.
Des Weiteren ist ein breiteres und besseres Angebot zur Nutzung der Schließfächer, vor allem im juristischen Seminar, notwendig. Es muss genauso viele funktionstüchtige Schließfächer, wie angebotene Lernplätze geben.

Verbesserung des Hochschulsports

In vielen Fällen sind beliebte Sportkurse innerhalb von Minuten ausgebucht oder trotz Kapazitätsbeschränkungen überfüllt. Es muss ein Vorschlag gemacht werden, wie man die Kapazitäten des Hochschulsports erhöhen kann. Andere Kurse finden außerdem zu ungünstigen Zeiten statt. Daher wird die LHG das Angebot prüfen lassen, wenn möglich zusätzliche Kurse und Termine für beliebte Sportarten fordern. Den Studierenden der Philipps-Universität Marburg soll nach Möglichkeit ein Sportprogramm zur Verfügung stehen, dass genau ihren Anforderungen und Ansprüchen gerecht wird.

Mehr Wahlmöglichkeiten in der Mensa

Es gibt immer mehr Vegetarier und auch Veganer innerhalb der Studierendenschaft in Marburg. Die LHG fordert aus diesem Grund das Studentenwerk dazu auf, mit der Zeit zu gehen und das Angebot in der Mensa in dieser Richtung zu verbessern. Es muss eine Auswahl von vegetarischen und veganen Gerichten geben, um die Wahlmöglichkeit für alle zu ermöglichen. Des Weiteren ist das Kenntlichmachen aller Bestandteile eines Gerichts wünschenswert, um den Studierenden bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeit eine Mahlzeit in der Mensa zu ermöglichen.

Ökologische Lebensmittel

Viele Studierende nutzen die Mensa täglich. Daher ist ein biologisch und ökologisch wertvolles Essen mehr als wichtig. Lebensmittel aus der Region müssen ein ausgewogenes und gesundes Essen für alle ermöglichen. Trotz allem darf der Preis für die Mahlzeiten nicht steigen, da die meisten Studierenden die Mensa aus finanziellen Gründen aufsuchen.

Für eine Lösung des Parkplatzproblems

Die Zustände auf dem UB-Parkplatz waren chaotisch, keine Frage. Die Lösung des Präsidiums, kräftig Gebühren zu kassieren, ist aber auch nicht die perfekte Lösung. Wir werden für eine Wiederherstellung der Gebührenfreiheit kämpfen. Damit der Parkplatz nicht wieder durch Dauerparker blockiert wird, setzen wir auf ein Schrankensystem, welches mit der U-Card bzw. dem neuen Studierendenausweis nutzbar ist.

Moderner Studierendenausweis

Ein moderner Plastik-Studierendenausweis mit Lichtbild hat viele Vorteile. Er wird einmal ausgehändigt und kann für die komplette Studienzeit als Kopierkarte, Mensakarte und Fahrticket genutzt werden.
Ein jährliches verschicken von Studierendenausweis und Studienbescheinigungen entfallen. Dies wäre ökologisch und würde die hohen Kosten des jährlichen Verschickens sparen.
Des Weiteren kann man die Studienbescheinigungen nun selbständig am privaten Computer ausdrucken. Wichtigste Vorraussetzung zur Einführung eines solchen Ausweises ist die Einhaltung des Datenschutzes. So dürfen keinerlei Daten, z.B. über die Mahlzeiten in der Mensa, gespeichert werden.

Praxisnähe fördern

Mit dem „Berufsfeld“ (verpflichtende, berufvorbereitende Veranstaltungen wie Praktika und EDV-Kurse) hat die Philipps-Universität Marburg einen wirksamen und wichtigen Beitrag zur Forderung nach größerer Praxisnähe in der tertiären Ausbildung geleistet. Dennoch ist die Nähe zur Wirtschaft und Politik (in Deutschland) generell noch unterentwickelt. Es muss gerade im Interesse der Universität sein, möglichst kompetente, praxisorientierte und junge Absolventen auszubilden und in den Austausch mit Verwaltung und Unternehmen zu treten.
Wir setzen uns im Interesse der Studierenden und damit zukünftigen Absolventen für einen konstruktiven Austausch von Wirtschaft und Verwaltung mit der Universität ein.

Zukunftsmöglichkeiten aufzeigen

Wir treten für die Etablierung eines Austauschs von potentiellen Arbeitgebern und Studierenden. Wir möchten Unternehmen, NGOs (Non Government Organisation), Stiftungen und Verwaltung dazu einladen, ihre Arbeit den Studierenden in Form von Vorträgen über bestimmte Berufsfelder vorzustellen. Mögliche Betriebsbesichtigungen mit verschiedenen Schwerpunkten bieten für alle Stundenten der Universität eine Vielzahl von anspruchsvollen beruflichen Möglichkeiten und einen spannenden Blick über den Tellerrand.

Hochschulpakt – Kürzungen sind Schuss ins eigene Knie

Die heftige Kritik der Studierenden und Professorenschaft an den Kürzungen an den hessischen Universitäten unterstützen wir voll und ganz. Bildung ist der wichtigste Rohstoff, den wir in Hessen haben. An diesem zu sparen verbaut den Weg in die Zukunft und ist ein Schuss ins eigene Knie.
Vor allem mit den kommenden G8-Schülern werden die Universitäten noch stärker belastet. Im Bildungssektor, der Forschung und der Wissenschaft darf seitens der Politik kein Geld gestrichen werden, ohne jegliche Einschränkungen.
Durch das Eintreten des Hochschulpaktes muss man nun eine vernünftige Haushaltspolitik an der Universität betreiben. Einsparungspotenzial ist vorhanden, wie die immensen Fixkosten der Universität zeigen. Jährliche Heizkosten von 2,6 Mio. Euro, lassen ein Einschalten der Heizkörper im Frühjahr ist nicht mehr notwendig erscheinen. Auch die 1 Mio. Euro für die Erhaltung der bedrohten Pflanzen im botanischen Garten, könnte etwa durch ein Sommerfest, zum Teil getilgt werden. Auf diese und viele weitere Einsparungspotenziale muss man aufmerksam machen. Die Einsparungen sollen dort investiert werden, wo sie am Besten angelegt sind: In den Lehrbetrieb und die Forschung, um den Studierenden und Studentinnen ein zukunftsfähiges und selbstbestimmtes Studium zu ermöglichen.

Anwerben von Drittmitteln für die Universität

Die LHG fordert ein stärkeres Anwerben von Drittmitteln, die ausschließlich zur Sicherung und Verbesserung der Lehre verwendet werden müssen. Den Universitäten stehen nur knappe staatliche Ressourcen zur Verfügung, vor allem durch die anstehenden Streichungen. Um einen höheren finanziellen Spielraum zu ermöglichen, muss sich die Universität verstärkt um Drittmittel von Unternehmen und Stiftungen bemühen. Durch diese Drittmittel muss das Lehrangebot verbessert werden.
Die LHG steht für mehr Beteiligung privater Geldgeber wie Unternehmen, Investoren und Stiftungen. Die staatliche Versorgungsmentalität auch an Hochschulen hat über die Jahre zu einer miserablen Finanzausstattung auf der einen Seite und einer Unterentwicklung bei Stipendien für Studierende und privater Universität- (Teil-) Finanzierung auf der anderen Seite geführt. Die negative Abhängigkeit von staatlichen Geldquellen, zeigt jetzt der Hochschulpakt und die einhergehenden Streichungen für die Fördermittel der Unis. Eine weitergehende Unabhängigkeit von staatlichen Geldquellen würde die Position der Philipps-Universität Marburg im nationalen und internationalen Raum stärken und das Lehrangebot deutlich verbessern.

Für mehr Förderung

Das neue Studiensystem nach dem Bologna-Konzept mit Bachelor und Master fordert einen massiv höheren Zeitaufwand während des Studiums als das alte Diplom-System. Geringfügige Beschäftigung, „Minijobs“ und ähnliche Arten der Studienfinanzierung werden damit zusehends unmöglich. Wir treten daher für eine massive Stärkung und Ausbau privater Studienhilfen wie Stipendien ein. Nur eine stärkere Förderkultur kann in Zukunft eine hohe Leistungsbereitschaft und Studierendenzahl sichern. Ein Bafög unabhängig vom Einkommen der Eltern ermöglicht es allen Absolventen ein Studium an einer Hochschule aufnehmen zu können.

Gebührenfreies Studium

Die LHG Marburg befürwortet das gebührenfreie Studium in Hessen und fordert eine Garantie des gebührenfreien Studiums. Die Studierenden der Uni benötigen ausreichende Planungssicherheit.

Evaluation der Lehre

An der Universität muss es für Lehrende ein stärkeres Leistungsprinzip geben. Professoren und andere Lehrende sollen sich in jedem Semester einer Evaluation durch die Studierenden unterziehen. Durch die Evaluation wird veranschaulicht, in welchen Bereichen die Lehre zufrieden stellt und in welchen Bereichen die Qualität verbessert werden muss. Ein solches System führt zu einer Verbesserung der Lehrqualität. Die Befragungen werden über den Ilias-Account durchgeführt.

Keine allgemeinpolitischen Äußerungen des Allgemeinen Studierendenausschusses

Der in den vergangenen Jahren politisch stets äußerst linke Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Marburg muss zukünftig daran gehindert werden, allgemeinpolitische Arbeit außerhalb der Uni zu verrichten. Es kann keinem Studierenden zugemutet werden, dass in seinem Namen zwangsweise Äußerungen getätigt werden, die sich hart an der Grenze zur Verfassungswidrigkeit und zur Illegalität bewegen, und diese teilweise sogar überschreiten.

Für eine Verkleinerung des AStA

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist ausführendes Organ. Er muss seine Kernaufgaben effektiv bewältigen können. Aus diesem Grund ist ein 23- köpfiger AStA übertrieben und muss auf die notwendigen Referate verkleinert werden. Dies spart auch Gelder für „Aufwandsentschädigungen“ an die AStAReferentinnen/- Referenten in vier- bis fünfstelliger Höhe.

Mehr Transparenz im AStA

Studierendenparlament und AStA bestimmen jedes Jahr über etwa 400.000 Euro, dies ist unser Geld. Das wenigste kommt davon aber wieder bei den Studenten und Studentinnen an. Der AStA arbeitet höchst intrasparent. Was mit großen Teilen des Geldes geschieht wirkt schleierhaft und ist anhand der Haushaltspläne nur zu vermuten.
Es werden 17 Referate unterhalten, die Wenigsten informieren ausführlich über ihre Tätigkeiten. Das muss sich in Zukunft radikal ändern. Referate die über längeren Zeitraum keine sinnvolle Arbeit nachweisen können, gehören abgeschafft.

Ausgliederung des Feministischen Archivs aus dem AStA

Gleichstellungspolitik muss alle Studentinnen und Studenten angehen – aber im Quasi-Verborgenen und mit Selektion an der Eingangstür wird das nie erreicht. Darum will die LHG als sofortige Lösung die Öffnung des Feministischen Archives im AStA (das so genannte „FemArchiv“) auch für Männer durchsetzen. Mittelfristig muss dieses Archiv sowohl räumlich als auch finanziell aus dem AStA ausgegliedert werden – die jetzige Situation ist so nicht tragbar; es kann nicht Aufgabe der Studierendenschaft von Männern und Frauen sein, eine Gruppe von Feministinnen mit jährlich 10.000 Euro zu sponsern, während beispielsweise für die Härtefallrückerstattung des Semestertickets kaum genug Geld vorhanden ist.

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