Archiv der Kategorie: Unsere Positionen

Die inhaltlichen Positionen der LHG Marburg

Wahlprogramm 2019

Studienbeitrag senken
Der Studienbeitrag beläuft sich aktuell auf 10,-€ pro Semester. So verfügt der AStA im Jahr über ein Budget von knapp 500.000,-€. Wir sind der Meinung, dass von diesen Geldern zu wenig bei den Studierenden ankommt. Deshalb fordern wir die Senkung des Studienbeitrags für die Studentenschaft. Der AStA muss wieder lernen Gelder effektiv und zielgerichtet einzusetzen und sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

Keine Solidarisierung mit Extremisten
Wir möchten endlich wieder einen AStA der sich wirklich um die Belange der Studierenden sorgt und die Interessen aller im Blick behält. Solidarisierungen, wie beispielsweise mit den Besetzern des „Havanna 8“, spiegeln in unseren Augen keinesfalls die Interessen der Masse wieder und schaden dem Ansehen des AStAs und der gesamten Studierendenschaft.

Einen serviceorientierten AStA
In der vergangenen Legislatur hat sich das StuPa vermehrt mit weltpolitischen Themen beschäftigt. Somit war neben der Berichterstattung aus Referaten und Ausschüssen oftmals keine Zeit in den Sitzungen, um Anträge zu beraten die einen direkten Bezug zur Universität hatten. Wir möchten dies ändern und den AStA wieder zu einem Organ machen, welches die Interessen der Studierenden im Blick hat und sich um die Situation vor Ort kümmert. Für die Weltpolitik sind Parteien außerhalb der Hochschule zuständig und nicht StuPa oder AStA!.

Online Transcript of Records
Das Transcript of Records wird an vielen Fachbereichen für Bewerbungen aller Art benötigt. Bisher muss man, um eine solche Bewertungsübersicht zu erhalten einen Antrag beim zuständigen Prüfungsbüro stellen und anschließend mit Personalausweis das Transcript of Records vor Ort abholen. Wir möchten hier die Studierenden wie auch die Verwaltung entlasten und fordern die Integration des Transcript of Records in MARVIN.

Digitale Vorlesungen
Im Wege der Chancengleichheit setzen wir uns für digitale Vorlesungen ein. Durch Podcasts ,wie beispielsweise die der LMU München oder visuelle Aufzeichnungen ähnlich des ECHO360 Formats der Ruhr Universität in Bochum möchten wir es den Studierenden erleichtern Beruf, Familie, Krankheit und Studium unter einen Hut zu bringen. Digitale Vorlesungen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit abrufbar sind haben viele Vorteile: Aufgrund der stetig steigenden Semesterbeiträge und einem ineffizientem BAFöG sehen sich immer mehr Studierende der Herausforderung gestellt, auch neben dem Studium zu jobben. Häufig fordern hier die Arbeitgeber eine flexible Zeiteinteilung, sodass eine Überschneidung von Vorlesung und Beruf zur Tagesordnung gehört.
Hier bieten digitale Vorlesungen die notwendige Flexibilität, um trotz Job im Studium am Ball zu bleiben. Für Studierende mit Kind, die keinen Betreuungsplatz erhalten haben oder aufgrund von Krankheit des Kindes nicht zur Vorlesung erscheinen konnten bietet. Das Video/Podcastsystem eine Möglichkeit, dennoch die Lehrveranstaltungen von Zuhause aus mitverfolgen zu können.

Online-Wahlen auf Hochschulebene
Bei einer Wahlbeteiligung von etwa 12% fällt es immer schwerer die verfasste Studentenschaft als ein demokratisch legitimiertes Organ zu bezeichnen. Immer wieder erheben sich Stimmen welche die Abschaffung der verfassten Studentenschaft fordern oder beklagen, dass diese nur die Interessen einiger weniger Studierenden abbilde. Dieser Entwicklung wollen entgegentreten indem wir, wie auch die Justus-Liebig-Universität in Gießen, Online-Wahlen einführen. Hierdurch erhoffen wir uns eine deutlich höhere Wahlbeteiligung und somit eine repräsentativere Zusammensetzung der universitären Gremien.

Moderner Studienausweis
Oftmals werden wir Marburger Studenten für unseren altmodischen Studienausweis belächelt. Weshalb wir bei all den technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts immer noch einen Studienausweis in Papierform erhalten erscheint uns bei all den Vorteilen eines Ausweises in EC-Karten Format unbegreiflich.
Ein moderner Ausweis im EC-Karten Format wird zu Beginn des Studiums einmalig ausgehändigt und kann über die komplette Studienzeit als Ausweis, Kopier-/Mensakarte sowie Fahrticket für den ÖPNV verwendet werden. Hierdurch würde das Drucken und Versenden des bisherigen Papierausweises entfallen, die Umwelt geschont und aufseiten der Universität Kosten eingespart.

Ergänzend zum Studienausweis in EC-Karten Format möchten wir auch einen digitalen Studienausweis einführen der sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Tablet mitgeführt werden kann. Voraussetzung für die Einführung eines solchen Ausweises ist die Gewährleistung des Datenschutzes. So dürfen keine Daten z.B. über Mahlzeiten in der Mensa oder Standortdaten erfasst werden.

Attraktiver Campus Lahnberge
Der Campus Lahnberge ist für viele Studierende ein Lebensmittelpunkt. Dennoch ist die Busanbindung auf die Lahnberge denkbar schlecht, es gibt nicht genügend kostenlose Parkplätze und Einkaufsmöglichkeiten um eben schnell zwischen den Vorlesungen den Wocheneinkauf zu erledigen oder sich für den Tag mit Getränken und Lebensmitteln zu versorgen gibt es auch nicht. Diese Probleme möchten wir anpacken und fordern neben kostengünstigen Parkmöglichkeiten und einer vernünftigen, eng getakteten Busverbindung auf die Lahnberge auch die Schaffung von Einzelhandelsgeschäften in Campusnähe.

Freiheit von Forschung, Lehre und Studium
Für uns ist es selbstverständlich, dass niemand an der Philipps Universität Diskriminierung, Anfeindung oder Ausgrenzung erfahren darf. Doch Vorfälle wie jüngst in Frankfurt zeigen, dass wir uns auf der (vermeintlich) errungen Freiheit nicht ausruhen dürfen.

Situationen, in denen eine Professorin aufgrund einer kritischen Auseinandersetzung mit Vollverschleierung und Kopftuch in persönlicher Art und Weise angegriffen wurde, mehren sich. Hierdurch wird nicht nur die freien Entfaltung unserer Persönlichkeit gehemmt, sondern darüber hinaus das Arbeitsklima an der Uni vergiftet.

Wir lehnen daher ideologisch geführte Angriffe, gleich ob von Links oder Rechts, grundsätzlich ab und möchten auch in den studentischen Gremien daraufhinarbeiten, dass unsere Freiheit an der Philipps Universität erhalten und weiter ausgebaut wird.

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Unser Programm für 2013

Moderner Studierendenausweis

Ein moderner Plastik-Studierendenausweis mit Lichtbild hat viele Vorteile. Er wird einmal ausgehändigt und kann für die komplette Studienzeit als Kopierkarte, Mensakarte und Fahrticket genutzt werden.

Ein jährliches verschicken von Studierendenausweis und Studienbescheinigungen entfallen. Dies wäre ökologisch und würde die hohen Kosten des jährlichen Verschickens sparen.

Des Weiteren kann man die Studienbescheinigungen nun selbständig am privaten Computer ausdrucken. Wichtigste Vorraussetzung zur Einführung eines solchen Ausweises ist die Einhaltung des Datenschutzes. So dürfen keinerlei Daten, z.B. über die Mahlzeiten in der Mensa, gespeichert werden.

Bibliotheken – Öffnungszeiten verlängern

Die Universität kann sich über gut genutzte Bibliotheken freuen. Schade, wenn man den Bestand nur selten nutzen kann: Gerade im B.A./M.A-System sind Vorlesungen am Abend durchaus üblich.

Die Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek sind vorbildlich, daher fordern wir eine Öffnung der Fachbereichsbibliothek von mindestens 8:00 Uhr bis mindestens 21:00 Uhr, um allen Studierenden die Möglichkeit einer freien Informationsbeschaffung zu geben. Außerdem sollen die Bibliotheken an Feiertagen geöffnet bleiben, um den Studierenden die Möglichkeit der Nutzung zu geben.

Weiterhin fordern wir, dass es in allen Bibliotheken die Möglichkeit gibt sich mit Essen oder Trinken zu versorgen. Ein erster Schritt ist in der Universitätsbibliothek gemacht, ein Aufstellen von Automaten ist auch auf den Lahnbergen wünschenswert.

Bibliotheken – Ausleihe verbessern

Die LHG wird sich für eine Aufstockung des Lehrmittelbestandes an allen Bibliotheken der Universität einsetzen, damit mehr aktuelle Bücher bereit stehen. Der Bestand aus ausleihbaren Büchern muss dringend aufgestockt werden.

Mehr Platz zum Lernen

Wer sich auf Prüfungen vorbereiten will, benötigt hierfür das passende Umfeld. Dies sind jedoch nicht nur Stift und Papier, sondern vor allem Raum und Zeit. Zwar stehen den Studierenden an der Philipps-Universität Marburg zahlreiche Bibliotheken zur Verfügung, doch gerade zum Ende der Vorlesungszeit des Semesters wird deutlich, dass es hier noch einiger Verbesserungen bedarf. Die Bibliotheken und die wenigen nutzbaren Lernkabinen sind hoffnungslos überfüllt oder schließen zu früh. Daher wird die LHG in den Dialog mit der Verwaltung eintreten und gemeinsam nach neuen Kapazitäten suchen. Denn nicht jeder Studierende hat zu Hause einen Platz zum Lernen und ist deshalb umso mehr auf Angebote der Universität angewiesen.

Des Weiteren ist ein breiteres und besseres Angebot zur Nutzung der Schließfächer notwendig. Es muss genauso viele funktionstüchtige Schließfächer, wie angebotene Lernplätze geben.

Verbesserung des Hochschulsports

In vielen Fällen sind beliebte Sportkurse innerhalb von Minuten ausgebucht oder trotz Kapazitätsbeschränkungen überfüllt. Es muss ein Vorschlag gemacht werden, wie man die Kapazitäten des Hochschulsports erhöhen kann. Andere Kurse finden außerdem zu ungünstigen Zeiten statt. Daher wird die LHG das Angebot prüfen lassen, wenn möglich zusätzliche Kurse und Termine für beliebte Sportarten fordern. Den Studierenden der Philipps-Universität Marburg soll nach Möglichkeit ein Sportprogramm zur Verfügung stehen, dass genau ihren Anforderungen und Ansprüchen gerecht wird.

Mehr Wahlmöglichkeiten in der Mensa

Die Auswahl in der Mensa soll flexibler gestaltet werden. Es sollen Gerichte angeboten werden, die dann nach Belieben mit keiner, einer oder mehr Beilagen kombiniert werden können.

Es gibt immer mehr Vegetarier und auch Veganer innerhalb der Studierendenschaft in Marburg. Die LHG fordert aus diesem Grund das Studentenwerk dazu auf, mit der Zeit zu gehen und das Angebot in der Mensa in dieser Richtung zu verbessern. Es muss eine Auswahl von vegetarischen und veganen Gerichten geben, um die Wahlmöglichkeit für alle zu ermöglichen.

Des Weiteren ist das Kenntlichmachen aller Bestandteile eines Gerichts wünschenswert, um den Studierenden bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeit sowie Veganern eine Mahlzeit in der Mensa zu ermöglichen.

Für eine Lösung des Parkplatzproblems

Die Zustände auf dem UB-Parkplatz waren chaotisch, keine Frage. Die Lösung des Präsidiums, kräftig Gebühren zu kassieren, ist aber auch nicht die perfekte Lösung. Wir werden für eine Wiederherstellung der Gebührenfreiheit kämpfen. Damit der Parkplatz nicht wieder durch Dauerparker blockiert wird, setzen wir auf ein Schrankensystem, welches mit der U-Card bzw. dem neuen Studierendenausweis nutzbar ist.

Praxisnähe fördern

Mit dem „Berufsfeld“ (verpflichtende, berufvorbereitende Veranstaltungen wie Praktika und EDV-Kurse) hat die Philipps-Universität Marburg einen wirksamen und wichtigen Beitrag zur Forderung nach größerer Praxisnähe in der tertiären Ausbildung geleistet. Dennoch ist die Nähe zur Wirtschaft und Politik (in Deutschland) generell noch unterentwickelt.

Daher treten wir für die Etablierung eines Austauschs von potentiellen Arbeitgebern und Studierenden ein. Wir möchten Unternehmen, NGOs (Non Government Organisation), Stiftungen und Verwaltung dazu einladen, ihre Arbeit den Studierenden vorzustellen. Mögliche Betriebsbesichtigungen mit verschiedenen Schwerpunkten bieten für alle Studierenden der Universität eine Vielzahl von anspruchsvollen beruflichen Möglichkeiten und einen spannenden Blick über den Tellerrand.

Vernünftige Haushaltspolitik an der Universität betreiben

Einsparungspotenzial ist vorhanden, wie die immensen Fixkosten der Universität zeigen. Jährliche Heizkosten von 2,6 Mio. Euro, lassen ein Einschalten der Heizkörper im Frühjahr nicht mehr notwendig erscheinen. Auch die 1 Mio. Euro für die Erhaltung der bedrohten Pflanzen im botanischen Garten, könnte etwa durch ein Sommerfest, zum Teil getilgt werden. Auf diese und viele weitere Einsparungspotenziale muss man aufmerksam machen. Die Einsparungen sollen dort investiert werden, wo sie am Besten angelegt sind: In den Lehrbetrieb und die Forschung, um den Studierenden und Studentinnen ein zukunftsfähiges und selbstbestimmtes Studium zu ermöglichen.

Anwerben von Drittmitteln für die Universität

Die LHG fordert ein stärkeres Anwerben von Drittmitteln, die ausschließlich zur Sicherung und Verbesserung der Lehre verwendet werden müssen. Den Universitäten stehen nur knappe staatliche Ressourcen zur Verfügung. Um einen höheren finanziellen Spielraum zu ermöglichen, muss sich die Universität verstärkt um Drittmittel von Unternehmen und Stiftungen bemühen. Durch diese Drittmittel muss das Lehrangebot verbessert werden.

Die LHG steht für mehr Beteiligung privater Geldgeber wie Unternehmen, Investoren und Stiftungen. Die staatliche Versorgungsmentalität auch an Hochschulen hat über die Jahre zu einer miserablen Finanzausstattung auf der einen Seite und einer Unterentwicklung bei Stipendien für Studierende und privater Universität- (Teil-) Finanzierung auf der anderen Seite geführt.

Für mehr Förderung

Das neue Studiensystem nach dem Bologna-Konzept mit Bachelor und Master fordert einen massiv höheren Zeitaufwand während des Studiums als das alte Diplom-System. Geringfügige Beschäftigung, „Minijobs“ und ähnliche Arten der Studienfinanzierung werden damit zusehends unmöglich. Wir treten daher für eine massive Stärkung und Ausbau privater Studienhilfen wie Stipendien oder auch des Deutschland-Stipendiums ein. Nur eine stärkere Förderkultur kann in Zukunft eine hohe Leistungsbereitschaft und Studierendenzahl sichern. Ein Bafög unabhängig vom Einkommen der Eltern ermöglicht es allen Absolventen ein Studium an einer Hochschule aufnehmen zu können.

Gebührenfreies Studium

Die LHG Marburg befürwortet das gebührenfreie Studium in Hessen und fordert eine Garantie des gebührenfreien Studiums. Die Studierenden der Uni benötigen ausreichende Planungssicherheit.

Evaluation der Lehre

An der Universität muss es für Lehrende ein stärkeres Leistungsprinzip geben. Professoren und andere Lehrende müssen sich in jedem Semester einer Evaluation durch die Studierenden unterziehen. Durch die Evaluation wird veranschaulicht, in welchen Bereichen die Lehre zufrieden stellt und in welchen Bereichen die Qualität verbessert werden muss. Ein solches System führt zu einer Verbesserung der Lehrqualität. Die Befragungen müssen anonym erfolgen und könnten beispielsweise über Ilias durchgeführt werden.

Keine allgemeinpolitischen Äußerungen des Allgemeinen Studierendenausschusses

Der in den vergangenen Jahren politisch stets äußerst linke Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Marburg muss zukünftig daran gehindert werden, allgemeinpolitische Arbeit außerhalb der Uni zu verrichten. Es kann keinem Studierenden zugemutet werden, dass in seinem Namen zwangsweise solche Äußerungen getätigt werden.

Für eine Verkleinerung des AStA

Ein 23- köpfiger AStA ist übertrieben und muss auf die notwendigen Referate verkleinert werden. Er muss seine Kernaufgaben effektiv bewältigen und nicht die Welt retten. Dies spart auch Gelder für „Aufwandsentschädigungen“ an die AStAReferentinnen/- Referenten in vier- bis fünfstelliger Höhe.

Mehr Transparenz im AStA

Studierendenparlament und AStA bestimmen jedes Jahr über etwa 400.000 Euro, dies ist euer Geld. Was kommt davon bei Euch an?

Was mit großen Teilen des Geldes geschieht wirkt schleierhaft und ist anhand der Haushaltspläne nur zu vermuten. Es werden 17 Referate unterhalten, die Wenigsten informieren ausführlich über ihre Tätigkeiten. Das muss sich in Zukunft radikal ändern. Referate die über längeren Zeitraum keine sinnvolle Arbeit nachweisen können, gehören abgeschafft.

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Flyer Hochschulwahlen 2012

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Wahlprogramm 2012

Campus-Programm: Individualität leben.

Bibliotheken – Öffnungszeiten verlängern

Die Universität kann sich über gut genutzte Bibliotheken freuen. Schade, wenn man den Bestand nur selten nutzen kann: Gerade im B.A./M.A-System sind Vorlesungen am Abend durchaus üblich.
Die Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek sind vorbildlich, daher fordern wir eine Öffnung der Bibliothek auf den Lahnbergen und des juristischen Seminars bis 24.00 Uhr, um allen Studierenden die Möglichkeit einer freien Informationsbeschaffung zu geben. Außerdem sollen die Fachbereichsbibliotheken an einem Tag der Woche länger geöffnet bleiben, um den Studierenden die Möglichkeit der Nutzung zu geben. .

Bibliotheken – Ausleihe verbessern

Die LHG wird sich für eine Aufstockung des Lehrmittelbestandes an allen Bibliotheken der Universität einsetzen, damit mehr aktuelle Bücher bereit stehen. Der Bestand aus ausleihbaren Büchern muss dringend aufgestockt werden.

Mehr Platz zum Lernen

Wer sich auf Prüfungen vorbereiten will, benötigt hierfür das passende Umfeld. Dies sind jedoch nicht nur Stift und Papier, sondern vor allem Raum und Zeit. Zwar stehen den Studierenden an der Philipps-Universität Marburg zahlreiche Bibliotheken zur Verfügung, doch gerade zum Ende der Vorlesungszeit des Semesters wird deutlich, dass es hier noch einiger Verbesserungen bedarf. Die Bibliotheken und die wenigen nutzbaren Lernkabinen sind hoffnungslos überfüllt oder schließen zu früh. Daher wird die LHG in den Dialog mit der Verwaltung eintreten und gemeinsam nach neuen Kapazitäten suchen. Denn nicht jeder Studierende hat zu Hause einen Platz zum Lernen und ist deshalb umso mehr auf Angebote der Universität angewiesen.
Des Weiteren ist ein breiteres und besseres Angebot zur Nutzung der Schließfächer, vor allem im juristischen Seminar, notwendig. Es muss genauso viele funktionstüchtige Schließfächer, wie angebotene Lernplätze geben.

Verbesserung des Hochschulsports

In vielen Fällen sind beliebte Sportkurse innerhalb von Minuten ausgebucht oder trotz Kapazitätsbeschränkungen überfüllt. Es muss ein Vorschlag gemacht werden, wie man die Kapazitäten des Hochschulsports erhöhen kann. Andere Kurse finden außerdem zu ungünstigen Zeiten statt. Daher wird die LHG das Angebot prüfen lassen, wenn möglich zusätzliche Kurse und Termine für beliebte Sportarten fordern. Den Studierenden der Philipps-Universität Marburg soll nach Möglichkeit ein Sportprogramm zur Verfügung stehen, dass genau ihren Anforderungen und Ansprüchen gerecht wird.

Mehr Wahlmöglichkeiten in der Mensa

Es gibt immer mehr Vegetarier und auch Veganer innerhalb der Studierendenschaft in Marburg. Die LHG fordert aus diesem Grund das Studentenwerk dazu auf, mit der Zeit zu gehen und das Angebot in der Mensa in dieser Richtung zu verbessern. Es muss eine Auswahl von vegetarischen und veganen Gerichten geben, um die Wahlmöglichkeit für alle zu ermöglichen. Des Weiteren ist das Kenntlichmachen aller Bestandteile eines Gerichts wünschenswert, um den Studierenden bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeit eine Mahlzeit in der Mensa zu ermöglichen.

Ökologische Lebensmittel

Viele Studierende nutzen die Mensa täglich. Daher ist ein biologisch und ökologisch wertvolles Essen mehr als wichtig. Lebensmittel aus der Region müssen ein ausgewogenes und gesundes Essen für alle ermöglichen. Trotz allem darf der Preis für die Mahlzeiten nicht steigen, da die meisten Studierenden die Mensa aus finanziellen Gründen aufsuchen.

Für eine Lösung des Parkplatzproblems

Die Zustände auf dem UB-Parkplatz waren chaotisch, keine Frage. Die Lösung des Präsidiums, kräftig Gebühren zu kassieren, ist aber auch nicht die perfekte Lösung. Wir werden für eine Wiederherstellung der Gebührenfreiheit kämpfen. Damit der Parkplatz nicht wieder durch Dauerparker blockiert wird, setzen wir auf ein Schrankensystem, welches mit der U-Card bzw. dem neuen Studierendenausweis nutzbar ist.

Moderner Studierendenausweis

Ein moderner Plastik-Studierendenausweis mit Lichtbild hat viele Vorteile. Er wird einmal ausgehändigt und kann für die komplette Studienzeit als Kopierkarte, Mensakarte und Fahrticket genutzt werden.
Ein jährliches verschicken von Studierendenausweis und Studienbescheinigungen entfallen. Dies wäre ökologisch und würde die hohen Kosten des jährlichen Verschickens sparen.
Des Weiteren kann man die Studienbescheinigungen nun selbständig am privaten Computer ausdrucken. Wichtigste Vorraussetzung zur Einführung eines solchen Ausweises ist die Einhaltung des Datenschutzes. So dürfen keinerlei Daten, z.B. über die Mahlzeiten in der Mensa, gespeichert werden.

Praxisnähe fördern

Mit dem „Berufsfeld“ (verpflichtende, berufvorbereitende Veranstaltungen wie Praktika und EDV-Kurse) hat die Philipps-Universität Marburg einen wirksamen und wichtigen Beitrag zur Forderung nach größerer Praxisnähe in der tertiären Ausbildung geleistet. Dennoch ist die Nähe zur Wirtschaft und Politik (in Deutschland) generell noch unterentwickelt. Es muss gerade im Interesse der Universität sein, möglichst kompetente, praxisorientierte und junge Absolventen auszubilden und in den Austausch mit Verwaltung und Unternehmen zu treten.
Wir setzen uns im Interesse der Studierenden und damit zukünftigen Absolventen für einen konstruktiven Austausch von Wirtschaft und Verwaltung mit der Universität ein.

Zukunftsmöglichkeiten aufzeigen

Wir treten für die Etablierung eines Austauschs von potentiellen Arbeitgebern und Studierenden. Wir möchten Unternehmen, NGOs (Non Government Organisation), Stiftungen und Verwaltung dazu einladen, ihre Arbeit den Studierenden in Form von Vorträgen über bestimmte Berufsfelder vorzustellen. Mögliche Betriebsbesichtigungen mit verschiedenen Schwerpunkten bieten für alle Stundenten der Universität eine Vielzahl von anspruchsvollen beruflichen Möglichkeiten und einen spannenden Blick über den Tellerrand.

Hochschulpakt – Kürzungen sind Schuss ins eigene Knie

Die heftige Kritik der Studierenden und Professorenschaft an den Kürzungen an den hessischen Universitäten unterstützen wir voll und ganz. Bildung ist der wichtigste Rohstoff, den wir in Hessen haben. An diesem zu sparen verbaut den Weg in die Zukunft und ist ein Schuss ins eigene Knie.
Vor allem mit den kommenden G8-Schülern werden die Universitäten noch stärker belastet. Im Bildungssektor, der Forschung und der Wissenschaft darf seitens der Politik kein Geld gestrichen werden, ohne jegliche Einschränkungen.
Durch das Eintreten des Hochschulpaktes muss man nun eine vernünftige Haushaltspolitik an der Universität betreiben. Einsparungspotenzial ist vorhanden, wie die immensen Fixkosten der Universität zeigen. Jährliche Heizkosten von 2,6 Mio. Euro, lassen ein Einschalten der Heizkörper im Frühjahr ist nicht mehr notwendig erscheinen. Auch die 1 Mio. Euro für die Erhaltung der bedrohten Pflanzen im botanischen Garten, könnte etwa durch ein Sommerfest, zum Teil getilgt werden. Auf diese und viele weitere Einsparungspotenziale muss man aufmerksam machen. Die Einsparungen sollen dort investiert werden, wo sie am Besten angelegt sind: In den Lehrbetrieb und die Forschung, um den Studierenden und Studentinnen ein zukunftsfähiges und selbstbestimmtes Studium zu ermöglichen.

Anwerben von Drittmitteln für die Universität

Die LHG fordert ein stärkeres Anwerben von Drittmitteln, die ausschließlich zur Sicherung und Verbesserung der Lehre verwendet werden müssen. Den Universitäten stehen nur knappe staatliche Ressourcen zur Verfügung, vor allem durch die anstehenden Streichungen. Um einen höheren finanziellen Spielraum zu ermöglichen, muss sich die Universität verstärkt um Drittmittel von Unternehmen und Stiftungen bemühen. Durch diese Drittmittel muss das Lehrangebot verbessert werden.
Die LHG steht für mehr Beteiligung privater Geldgeber wie Unternehmen, Investoren und Stiftungen. Die staatliche Versorgungsmentalität auch an Hochschulen hat über die Jahre zu einer miserablen Finanzausstattung auf der einen Seite und einer Unterentwicklung bei Stipendien für Studierende und privater Universität- (Teil-) Finanzierung auf der anderen Seite geführt. Die negative Abhängigkeit von staatlichen Geldquellen, zeigt jetzt der Hochschulpakt und die einhergehenden Streichungen für die Fördermittel der Unis. Eine weitergehende Unabhängigkeit von staatlichen Geldquellen würde die Position der Philipps-Universität Marburg im nationalen und internationalen Raum stärken und das Lehrangebot deutlich verbessern.

Für mehr Förderung

Das neue Studiensystem nach dem Bologna-Konzept mit Bachelor und Master fordert einen massiv höheren Zeitaufwand während des Studiums als das alte Diplom-System. Geringfügige Beschäftigung, „Minijobs“ und ähnliche Arten der Studienfinanzierung werden damit zusehends unmöglich. Wir treten daher für eine massive Stärkung und Ausbau privater Studienhilfen wie Stipendien ein. Nur eine stärkere Förderkultur kann in Zukunft eine hohe Leistungsbereitschaft und Studierendenzahl sichern. Ein Bafög unabhängig vom Einkommen der Eltern ermöglicht es allen Absolventen ein Studium an einer Hochschule aufnehmen zu können.

Gebührenfreies Studium

Die LHG Marburg befürwortet das gebührenfreie Studium in Hessen und fordert eine Garantie des gebührenfreien Studiums. Die Studierenden der Uni benötigen ausreichende Planungssicherheit.

Evaluation der Lehre

An der Universität muss es für Lehrende ein stärkeres Leistungsprinzip geben. Professoren und andere Lehrende sollen sich in jedem Semester einer Evaluation durch die Studierenden unterziehen. Durch die Evaluation wird veranschaulicht, in welchen Bereichen die Lehre zufrieden stellt und in welchen Bereichen die Qualität verbessert werden muss. Ein solches System führt zu einer Verbesserung der Lehrqualität. Die Befragungen werden über den Ilias-Account durchgeführt.

Keine allgemeinpolitischen Äußerungen des Allgemeinen Studierendenausschusses

Der in den vergangenen Jahren politisch stets äußerst linke Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Marburg muss zukünftig daran gehindert werden, allgemeinpolitische Arbeit außerhalb der Uni zu verrichten. Es kann keinem Studierenden zugemutet werden, dass in seinem Namen zwangsweise Äußerungen getätigt werden, die sich hart an der Grenze zur Verfassungswidrigkeit und zur Illegalität bewegen, und diese teilweise sogar überschreiten.

Für eine Verkleinerung des AStA

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist ausführendes Organ. Er muss seine Kernaufgaben effektiv bewältigen können. Aus diesem Grund ist ein 23- köpfiger AStA übertrieben und muss auf die notwendigen Referate verkleinert werden. Dies spart auch Gelder für „Aufwandsentschädigungen“ an die AStAReferentinnen/- Referenten in vier- bis fünfstelliger Höhe.

Mehr Transparenz im AStA

Studierendenparlament und AStA bestimmen jedes Jahr über etwa 400.000 Euro, dies ist unser Geld. Das wenigste kommt davon aber wieder bei den Studenten und Studentinnen an. Der AStA arbeitet höchst intrasparent. Was mit großen Teilen des Geldes geschieht wirkt schleierhaft und ist anhand der Haushaltspläne nur zu vermuten.
Es werden 17 Referate unterhalten, die Wenigsten informieren ausführlich über ihre Tätigkeiten. Das muss sich in Zukunft radikal ändern. Referate die über längeren Zeitraum keine sinnvolle Arbeit nachweisen können, gehören abgeschafft.

Ausgliederung des Feministischen Archivs aus dem AStA

Gleichstellungspolitik muss alle Studentinnen und Studenten angehen – aber im Quasi-Verborgenen und mit Selektion an der Eingangstür wird das nie erreicht. Darum will die LHG als sofortige Lösung die Öffnung des Feministischen Archives im AStA (das so genannte „FemArchiv“) auch für Männer durchsetzen. Mittelfristig muss dieses Archiv sowohl räumlich als auch finanziell aus dem AStA ausgegliedert werden – die jetzige Situation ist so nicht tragbar; es kann nicht Aufgabe der Studierendenschaft von Männern und Frauen sein, eine Gruppe von Feministinnen mit jährlich 10.000 Euro zu sponsern, während beispielsweise für die Härtefallrückerstattung des Semestertickets kaum genug Geld vorhanden ist.

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